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Öttl in Top Sechs, Schrötter mit Glück im Unglück

Austin. Bei der Motorrad-Weltmeisterschaft hat Philipp Öttl Punkte gesammelt, Marcel Schrötter stürzte dagegen im dritten Saison-Rennen. In der Moto-GP gewann ein Weltmeister.

Öttl in Top Sechs, Schrötter mit Glück im Unglück

Motorrad-Rennfahrer Philipp Öttl wurde im Moto3-Rennen in Texas Sechster. Foto: Tobias Hase

Motorrad-Pilot Philipp Öttl hat beim Großen Preis von Amerika in Austin einen Podestplatz nur knapp verpasst. Der KTM-Pilot aus Ainring wurde Sechster, ein Platz auf dem Podium war für die Nachwuchshoffnung aus Bayern aber in Reichweite. 

Dem einzigen deutschen Teilnehmer der Moto3-WM fehlten weniger als drei Zehntelsekunden. Dank seiner ersten Punkte in dieser Saison schob sich Öttl in der WM-Wertung auf Position 14. Zu Spitzenreiter Jorge Martin (Spanien/Honda) fehlen Öttl aber bereits 45 Zähler.

In der Moto2-Klasse hatte Marcel Schrötter auf seiner Kalex Glück im Unglück. Der Pilot des deutschen IntactGP-Teams stürzte und schied auf dem Circuit of the Americas aus. Der 25 Jahre alte Bayer schlug hart auf den Asphalt und hatte Glück, dass er nicht von einem der nachfolgenden Fahrer überrollt wurde. Nach dem Sturz hielt sich Schrötter die Schulter und wirkte benommen. Sein Team befürchtete einen Schlüsselbeinbruch. Eine sofortige Untersuchung im Medical Center an der Strecke ergab aber, dass sich der Motorrad-Pilot aus Vilgertshofen keine Brüche zugezogen hatte.

Durch den Ausfall rutschte Schrötter in der Fahrerwertung aus den Top Ten. Nach drei von 19 Rennen ist er WM-Elfter. Zum Spitzenreiter Francesco Bagnaia (Italien/Kalex) fehlen Schrötter vor dem vierten Rennen der Saison 2018 bereits 42 Punkte.

Weltmeister Marc Marquez hat das dritte Saisonrennen der MotoGP gewonnen. Der Honda-Pilot aus Spanien setzte sich souverän gegen die Konkurrenz durch und baute damit seine Siegesserie auf der Strecke in Texas aus. Seit seinem MotoGP-Debüt in der Saison 2013 ist Marquez in Austin ungeschlagen. Platz zwei ging beim diesjährigen USA-Grand-Prix an Yamaha-Pilot Maverick Vinales aus Spanien. Der Italiener Andrea Iannone (Suzuki) stieg als Dritter auf das Podium und verwies Landsmann Valentino Rossi (Yamaha) auf die vierte Position.

Da der WM-Spitzenreiter Cal Crutchlow (Honda) stürzte, übernahm Andrea Dovizioso (Ducati) erneut die Führung in der Meisterschaft. Der Italiener behauptet sich nach drei Rennen mit einem WM-Punkt Vorsprung auf Marquez an der Spitze. Vinales schob sich durch Platz zwei in Austin auf die dritte Position in der Fahrerwertung.

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