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Fazit in München

Oktoberfest-Gäste klauen Zehntausende Maßkrüge

München Ein durchschnittliches Oktoberfest geht in München zu Ende - mit 6,3 Millionen Gästen, 6,5 Millionen Liter Bier und 112 toten Ochsen. Alle Beteiligten sind zufrieden. Sorgen machen der Stadt und der Polizei nur zwei Dinge - und beide haben mit Maßkrügen zu tun.

Oktoberfest-Gäste klauen Zehntausende Maßkrüge

Zu viel Bier- zu viel des Guten. Foto: Sebastian Pieknik/Archiv

Die Besucher des Oktoberfestes 2014 haben deutlich weniger Bier getrunken als im Vorjahr. Zwar tranken 6,3 Millionen Gäste in diesem Jahr 6,5 Millionen Liter Bier, doch im Vorjahr hatten die Wirte an 6,4 Millionen Gäste noch 7,7 Millionen Maß Bier ausgeschenkt. Ihren Besucherrekord hatte die Wiesen im Jahr 1985 mit 7,1 Millionen Gästen verzeichnet, 2009 waren nur 5,7 Millionen da.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sprach von einer «unglaublich gemütlichen» Wiesn: «Es war nicht die sonnigste Wiesn, aber es hat Spaß gemacht.» Besonders am letzten, langen Wiesn-Wochenende habe die Besucherzahl noch einmal angezogen. «Wir haben keine neuen Rekorde, aber wir liegen auf hohem Niveau», sagte Wiesnchef Josef Schmid.  Das Wiesn-Fundbüro zählte bis zum Sonntag 3646 Fundstücke, darunter allein 900 Ausweise. Ein verloren gegangenes Bundesverdienstkreuz 2. Klasse war am Sonntag dagegen noch nicht wieder aufgetaucht. 

Auch die Rettungskräfte zogen eine weitgehend positive Bilanz. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) zählte mit 7900 Patienten zwar deutlich mehr als im Vorjahr, der Anstieg gehe aber vor allem auf leichte Verletzungen zurück. Rund 600 Wiesn-Besucher mussten wegen Alkoholvergiftungen behandelt werden, nur 16 von ihnen waren nach BRK-Angaben minderjährig. Im vergangenen Jahr waren es noch 30.

Die Spieler des FC Bayern auf dem Oktoberfest

Der FC Bayern auf dem Oktoberfest.
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Die Polizei freute sich über weniger Straftaten auf dem größten Volksfest der Welt. 720 Menschen wurden festgenommen, das sind 39 weniger als im vergangenen Jahr. Allerdings leisteten viele Festgenommene nach Polizeiangaben Widerstand; 13 Beamte wurden verletzt. «Von Bissverletzungen bis Trittverletzungen war alles dabei», sagte Polizeisprecher Wolfgang Wenger. 

Zwei Beispiele für die vielen Wiesn-Einsätze: Am letzten Wochenende musste die Polizei einen Streit um eine Fischsemmel schlichten. Der Kunde hatte versehentlich die Deko-Semmel aus Plastik bekommen und sich darüber fürchterlich aufgeregt. Und am späten Freitagabend streckte ein 44-Jähriger ein Monster nieder. Der Mann hatte sich in der Geisterbahn derart erschreckt, dass er aus der Gondel stieg und den bösen Geist aus der Verankerung riss. Am Monster entstand Totalschaden, der Schausteller erstattete Anzeige. Die gute Nachricht: Die Zahl der Taschendiebstähle ging nach Polizeiangaben zurück. Die schlechte: Der Maßkrug-Klau nimmt weiter zu: Ordner nahmen Souvenirjägern in diesem Jahr 112.000 Maßkrüge ab, die sie aus den Zelten und Biergärten mitgenommen hatten. Im vergangenen Jahr waren es nur 81.000. 

Die Oktoberfest-Bierkrüge

Das Motiv im Jahr 2014: Bunt und mit Bussi - natürlich auch mit Brezel, Bier und Herz. Entworfen hat das Motiv Christa Bichlmeier.
Der offizielle Bierkrug des Oktberfestes von 2013 zeigte den Isarseidel, den gläsernden Bierhumpen. Dazu eine Brezel, ein Stück blauen Himmels und die typischen Bayern-Rauten. Das Motiv wurde von Akim Sämmer entworden.
Der offizielle Krug der Wiesn im Jahr 2012 zeigt das Münchener Kindl - die Wappenfigur der Stadt München. Das Kindl jongliert mit den Symbolen des Festes: einem Bier, einer Breze, einer roten Rose vom Schießstand, einem Radi und natürlich einem Bier. Entworfen wurde das Motiv von Björn Maier.
2011 stand das Motiv des Kruges unter dem Motto Tracht und Tradition. Gezeigt wird ein Trachlerpaar beim Tanz auf dem Volksfest, im Hintergrund sind Riesenrad und Kettenflieger zu erkennen. Entworfen wurdem Krug und Plakat 2011 von Wolfgang Heinrich Haas.
Bunt war der Maßkrug dann wieder im Jahr 2010, dem Jahr der Jubiläumswiesn. Zu sehen sind auf grasgrünem Grund Dirndl, Lederhose, Gamsbart, ein Herz und ein Maßkrug - als Puppenbekleidung. Designerin: Nathalie Fumelli.
So sah der Krug im Jahr 2009 aus. Die Breze formt sich aus den verschiedenen Worten "Oktoberfest, München, Monaco und Munich". Zudem aus der Zahl "2009" und dem Wiesn-Datum "19.09 - 4.10.2009". Bei genauerem Hinsehen kann man ausser der Breze zusätzlich ein lächelndes Gesicht erkennen. Entworfen haben ihn Janine Aigner und Nathalie Fumelli.
Poppig und modern präsentierte sich der Maßkrug im Jahr 2008. Er zeigt die typischen Insignien der Wiesn: Ein lachendes Herz, eine Breze und einen Maßkruss. Entworfen wurde er von Oliver Weiss.
Das Motiv für das Oktoberfest 2007 zeigt eine sich fröhlich drehende Wiesn-Bedienung. Alexander Heininger und Ursula Kölle.entwarfen das bunte Motiv.
Das Wiesn-Mobile aus dem Jahr 2006: Von einer bayrischen Wolke hängen die Insignien des Oktoberfestes samt Madl und Buar. Gestaltet wurde er von Elisabeth Friedrich.
Ein Herzen-Looping auf nachtblauem Grund entwarf Jochen Steglic für den Krug und das Plakat des Oktoberfestes im Jahr 2005.
Peter Junge und Georg Schatz entwarfen den Krug im Jahr 2004. Er zeigt das Riesenrad bei blauer Nacht.

Bei aller Freude über die gemütliche und friedliche Wiesn - einen Wermutstropfen gibt es doch: Oberbürgermeister Reiter macht das "Ex-Saufen" Sorgen, das Leeren des Maßkruges in einem Zug. "Es lässt sich leider irgendwie nicht in den Griff kriegen", sagte er. Die Stadt und die Wirte müssten sich überlegen, wie sie es schaffen, dass "nicht so viele junge, mittelalte und ältere Menschen sich mit einem einzigen 10-Sekunden-Schluck wegbeamen". Auch in anderen Teilen Deutschlands und eben auch in Nordrhein-Westfalen erfreuen sich Oktoberfeste immer größerer Beliebtheit. Eine Übersicht über die Feste am ersten Oktoberwochenende in unserer Region finden Sie hier:

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