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Oldies und Frauen bereiten Sorgen

Fußball

Die Dorstener Fußball-Fachschaft hat sich am Mittwoch in der Schermbecker Selecao-Halle getroffen. Es war eine Sitzung ohne große Aufreger, und daher hatte der Vorsitzende Michael Maiß einen sehr ruhigen Abend.

DORSTEN / SCHERMBECK

von Von Ralf Weihrauch

, 20.11.2014
Oldies und Frauen bereiten Sorgen

2013 bejubelte mit dem FC Rhade zum letzten Mal ein Frauenteam den Gewinn des Dorstener Stadtmeistertitels. 2014 fielen die Titelkämpfe mangels Masse aus, 2015 sollen sie deshalb auch für auswärtige Mannschaften geöffnet werden.

Die Sitzung war gut besucht, wenngleich Maiß etwas missmutig feststellte, dass Grün-Weiß Barkenberg nun schon zum dritten Mal in Folge nicht zur Sitzung erschienen war. Im Mittelpunkt standen die Stadtmeisterschaften in der Halle und auf dem Feld. Johannes Brilo, der Vorsitzende des SV Schermbeck, äußerte den Wunsch, die Hallenstadtmeisterschaft im Januar entweder ganz oder nur am Finaltag an der Erler Straße auszurichten. Es gab kaum Widersprüche und sobald Brilo die Termine abgeklärt hat, wird es eine Entscheidung geben.

Die neuen Futsal-Regeln (wir berichteten) sind nun ohne Ausnahme und Abschwächungen verbindlich. Eine Mischregelung wie bei der Altliga-Meisterschaft wird es nicht mehr geben. Hansi Fogler, stellvertretender Fachwart, wies noch einmal darauf hin, dass der Ausrichter nun vier Wochen vor dem Turnier die Schiedsrichter stellen müsse. Bei den Altliga-Titelkämpfen hatte es da einige Schwierigkeiten gegeben. Eine Altersklasse darunter, bei den Alten Herren, gibt es Schwierigkeiten ganz anderer Art. So haben der SV Schermbeck und auch Blau-Weiß Wulfen schon einmal angekündigt, keine Alten Herren melden zu können. Schon jetzt müssen auch in anderen Clubs Ü50-Spieler in diesen Teams aushelfen. Maiß kündigte an, im Sommer nun in zwei Fünfergruppen zu spielen. Die Senioren-Stadtmeisterschaften werden im gleichen Modus wie in diesem Jahr organisiert. Nach der Premiere im vergangenen Sommer beim FC Rot-Weiss Dorsten hat es keine großen Kritikpunkte an der Planung gegeben. Aus Wulfen kam lediglich der Vorschlag, das Eröffnungsspiel beim Ausrichter anzupfeifen, um ein runderes Bild zu haben. Zudem kam von SVS-Trainer Christoph Schlebach der Wunsch, zumindest das Endspiel von einem Schiedsrichtergespann leiten zu lassen.

Die Frauen-Stadtmeisterschaften sind unterdessen weiter ein Sorgenkind. Momentan gibt es vier Mannschaften im Spielbetrieb. Von Volker Tüshaus (RW Dorsten) kam der Vorschlag, eine offene Stadtmeisterschaft mit einigen auswärtigen Teams zu organisieren. Hansi Fogler unterstützte diese Idee und deutete an, dass die Sponsoren bei dieser Form der Meisterschaften aushelfen würden.