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Oldtimer-Treffen an der Zeche Nachtigall

BOMMERN Es vergeht kein Tag, an dem sich Michael Kuhlmann nicht mit seinem Hobby beschäftigt. Wenn er könnte, hätte er so manches Schätzchen in seiner Garage stehen. Davon konnte man sich beim Oldtimer-Treff an der Zeche Nachtigall überzeugen.

von Von Alexander Füten

, 17.08.2008

Michael Kuhlmann ist begeisterter Oldtimer-Fan, besitzt selbst einen 50 Jahre alten Käfer und einen Morris Minor Traveler von 1971. Am Samstag organisierten der unter anderem von ihm gegründete Wittener Oldtimer-Stammtisch sowie das Wittener Stadtmarketing den ersten Oldtimer-Treff in Witten.Die Zufahrt zur Zeche Nachtigall war bereits um 13 Uhr verstopft, so viele Oldtimer-Fans kamen zur Premiere. "Der Platz an der Zeche ist komplett voll, die Besucherzahlen haben all unsere Erwartungen übertroffen", freute sich Thomas Schmidt vom Stadtmarketing.

Altes Ford A-Modell von 1929 dabei

Michael Kuhlmann, nicht der einzige Experte vor Ort, führte über den Platz und war fasziniert: "Wir haben hier richtig schöne Oldtimer." Das Highlight: Ein altes Ford A Modell von 1929. "Es gibt zwei Sorten Oldtimerfans. Entweder es sind richtige Schrauber, die Spaß daran haben, alte Autos wieder herzurichten. Oder eben Wohlhabende, die gerne solche Autos fahren und sie sich leisten können", so Kuhlmann. Es blitzt und blinkt an vielen Stellen, vor dem Treffen wird noch so mancher sein Schätzchen poliert haben. "Man steckt viel Leidenschaft in dieses Hobby, die Arbeitsstunden werden da nicht gezählt", weiß Kuhlmann aus Erfahrung.

In Witten müssen die Oldtimer mindestens 25 Jahre alt sein, um als eben dieser durchzugehen. Auf eines sind deren Besitzer besonders stolz. "Das I-Tüpfelchen ist der Originalmotor, die Seele des Autos", so Kuhlmann.Rainer Berkenhof als  Pan Tau mit Melone

Einer der skurrilsten Teilnehmer: Rainer Berkenhof alias Pan Tau. Im Originalanzug des Schauspielers Otto Simanek und natürlich mit Melone präsentierte er seinen Audi DKW F8 aus dem Jahr 1953. Bereits seit 1977 hat er sich Oldtimern verschrieben. Mit einem alten Passat mit über 500 000 Kilometern reiste er bereits von Erkenschwick nach Danzig. "Das war eine rasende Rarität", lacht er.

"Für die Premiere ist das ein tolles Ergebnis", freute sich Thomas Schmidt. Morgens gab es eine kleine Orientierungsfahrt durch Witten. "Wenn die Teilnehmer zurückkommen, platzt die Zeche aus allen Nähten", so Schmidt.