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13 Fragen an den Kandidaten der Linken

Ali Atalan

Ali Atalan kandidiert für den Bundestag für die Partei "Die Linke". Was möchte er in Berlin erreichen? Was sind seine Ziele? Wir haben Ali Atalan 13 Fragen gestellt.

11.09.2013
13 Fragen an den Kandidaten der Linken

Ali Atalan kam mit 17 nach Deutschland und möchte nun nach Berlin.

Mit meiner Kandidatur will ich für ein Politik-Verständnis Zeichen setzen, in dem die soziale Gerechtigkeit, Toleranz, internationale Solidarität und Frieden  in unserer Gesellschaft entscheidend sein sollen. Das bedeutet im Konkreten: Alle Haltungen, Handlungen und Entwicklungen müssen an Interessen der Menschen gemessen und daran orientiert werden. Durch meine Kandidatur möchte ich zudem zur Belebung und Vielfalt der Demokratie mit dazu beitragen. 

Von all denjenigen,  denen die Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit eine Bedeutung haben.

Nein ich bleibe in meinem Wahlkreis. Lediglich zur Übernachtung schaffe ich mir eine Möglichkeit in Berlin.

Wir haben unser Wahlprogramm mit 100% sozial  überschrieben. Darunter ist alles subsumiert. Eine Gesellschaft, in der keine Gerechtigkeit existiert, wird auseinanderfallen. Mein Schwerpunkte liegen im Bereich Friedens- und internationale Politik. Außerdem das Politikfeld „gleichberechtigte Teilhabe für Alle“.

  Kinderarmut, Altersarmut, Leih- und Zeitarbeiter, Kitas und der Bereich ÖPNV.

Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von mindestens 10€ ist unabdingbar. Die bestehende Armut, die trotz der vollzeitigen Arbeit da ist, muss systematisch bekämpft werden. Dafür gehört die Abschaffung der Leiharbeit und ein  radikales Zurückdrängen der Zeitarbeit.

Wir stehen für eine grundlegende und sozialverträgliche Energiewende. Erzeugung der regenerativen Energie muss voll unterstützt werden. Diese Wende darf jedoch nicht zu Lasten der Verbraucher stattfinden.  

Die Energiekonzerne müssen für die Kosten aufkommen, in dem sie mindestens den Prozess der Wende preisneutral erfolgen lassen.

Rückzug aller Kräfte der Bundeswehr aus dem Ausland, Verbot des Waffenexports, was bekanntermaßen Kriege verursacht bzw. diese schürt. Einführung des Mindestlohns und der existenzsichernden-sanktionsfreien Grundsicherung statt Hartz-IV. Abschaffung der Leiharbeit.

Wenn es um Krieg-Frieden und um den Stellen- und Sozialabbau geht.

Nein. Die Menschen verdienen entsprechend ihrem längeren Leben auch ein selbstbestimmtes Leben in Ruhe und ohne Arbeitszwang zu führen. Die Jüngeren sollten die Chance bekommen, die  freiwerdenden Stellen rechtzeitig zu bekommen. 

Die Pflegebedürftigen brauchen eine zeitgemäße und nach Bedürfnissen gerichtete Pflege, die den Betroffenen eine menschenwürdiges Leben ermöglicht, ohne dass es ihnen Selbstbestimmungsrecht genommen wird. 

Es ist ein Skandal und in keinster Weise hinnehmbar, dass die Menschen  nun einfach Angst haben, von einem dritten Land abgehört  zu werden, was seit offensichtlich Ewigkeit der Fall ist. Skandalöser finde ich, dass die Bundesriegierung darüber informiert war und tatenlos blieb bzw. diesen Skandal derzeit relativiert und bagatellisiert. 

Zur Person:
Geboren am 5. Januar 1968 in Midyat/Türkei, kam 1985 nach Deutschland, wohnhaft in Münster, verheiratet, vier Kinder, Abitur, Studium der Politologie und Soziologie, Dolmetcher, Übersetzer

   

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