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Carolin Peters arbeitet als Rettungsschwimmerin

Einsatz auf Borkum

Den ganzen Tag am Meer - ein Traum für viele Menschen. Für die Olfenerin Carolin Peters ist der im Moment Realität. Den ganzen Tag am Strand liegen kann sie aber nicht: Sie ist dort, um zu arbeiten für die DLRG auf Borkum.

OLFEN

von Von Naemi Goldapp

, 18.08.2010

Auf einer der vier DLRG-Rettungsstationen auf Borkum leistet die 17-Jährige Gymnasiastin Wachdienst. Jeden Morgen bereitet sie mit den anderen Helfern die mobile Beobachtungsstation genannt "Kutze" vor, schiebt sie und die Rettungsboote an die Wassergrenze.

Zirka 28 Rettungsschwimmer sind in der Hauptsaison in Borkum ehrenamtlich im Einsatz, Carolin Peters ist die einzige aus Olfen. Einen Rettungsschwimmschein in Silber brauchte sie dazu und ein Mindesalter von 16 Jahren. Carolin Peters hat den Schein in der DLRG Olfen abgelegt und verbringt so nun den Sommer auf der Insel. "Bei den Diensten sind wir jeder Witterung ausgesetzt, was nicht gerade ein Zuckerschlecken ist", berichtet die 17-Jährige. An jeder der vier Stationen befindet sich ein Wachleiter, dem normalerweise sechs Wachgänger unterstehen. Häufig werde diese optimale Besetzung jedoch nicht erreicht, da es an Personal fehlen würde, sagt sie.   Eigentlich wollte Carolin Peters nur drei Wochen auf der nordfriesischen Insel bleiben. Doch wegen des Personalmangels hat sie noch um eine Woche verlängert. Eine kostenlose Unterkunft und Essen bekommt Carolin Peters für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Neben den Wachdiensten halten sich die Schwimmer auch fit.

Regelmäßige Fahrten mit den Motorbooten gehören zum Programm ebenso wie lange Schwimmeinheiten. Abends kochen die Wachgänger dann zusammen oder unternehmen etwas. "Der größte Lohn ist es, wenn sich die Badegäste für den nicht selbstverständlichen ehrenamtlichen Einsatz bedanken", sagt Carolin Peters.  Während ihres Aufenthalts konnte sie auch schon viele Freundschaften knüpfen. "Bemerkenswert ist, dass alle Leute, die ich kennen gelernt habe, freundlich und offen sind und mich in die Gemeinschaft aufgenommen haben", sagt sie. Das habe sie bestärkt, im kommenden Jahr wieder einen Retungsdienst auf Borkum zu verrichten.

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