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Das Feuer in der Olfener Scheune war Brandstiftung

Kökelsumer Straße

Jetzt steht es fest: Das frühere Sägewerk an der Füchtelner Mühle in Olfen wurde vorsätzlich in Brand gesetzt. Die Polizei bittet deshalb dringend die zwei Personen, die am Sonntagabend am angrenzenden Café-Eingang gesehen wurden, sich zu melden. Die Stadt hingegen schmiedet bereits Pläne für das gesamte Areal.

OLFEN

, 06.10.2016
Das Feuer in der Olfener Scheune war Brandstiftung

Komplett zerstört wurde durch das Feuer das frühere Sägewerk an der Füchtelner Mühle. Die Stadt Olfen als Eigentümerin des seit Jahren nicht mehr genutzten Objektes, will die Bauruine abreißen.

Auf Anfrage unserer Redaktion berichtete Bürgermeister Wilhelm Sendermann, dass die Verwaltung „in den nächsten Wochen ein umfassendes Gesamtkonzept auf den Weg bringen will“. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Stadt in den vergangenen Jahren „verschiedene Grundstücke und Gebäude“ im Bereich der Füchtelner Mühle erworben hat. Dazu zählt auch das frühere Sägewerk.

Keine Hinweise auf technischen Defekt

Wie Edmund Tyczewski, in der Stadtverwaltung zuständig für das Gebäudemanagement, auf unsere Anfrage sagte, lag bei der Verwaltung direkt der Verdacht nahe, dass es sich bei dem Feuer am Sonntagabend um Brandstiftung handelt. „Es gab keinen Blitzeinschlag, zudem hat das Gebäude keinen Stromanschluss mehr.“ Eine Vermutung, die am Donnerstag auf unsere Anfrage Polizeipressesprecher Ralf Storcks bestätigte. „Es gibt keine Hinweise auf einen technischen Defekt.“

FOTOSTRECKE
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Scheune an der Kökelsumer Straße brennt ab

Eine Scheune an der Kökelsumer Straße in Olfen ist am Sonntagabend in Brand geraten. Am Tag danach standen nur noch einzelne Balken. Die Scheune bestand größtenteils aus Holzmaterialien. Ein integrierter Aufenthaltsraum war jedoch aus Kalksandstein gemauert. Verletzt wurde niemand.
03.10.2016
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Das Gebäude bestand größtenteils aus Holz und stand lichterloh in Flammen.© Foto: Daniel Borrmann / Feuerwehr
Das Gebäude bestand größtenteils aus Holz und stand lichterloh in Flammen.© Foto: Daniel Borrmann / Feuerwehr
Das Gebäude bestand größtenteils aus Holz und stand lichterloh in Flammen.© Foto: Daniel Borrmann / Feuerwehr
Das Gebäude bestand größtenteils aus Holz und stand lichterloh in Flammen.© Foto: Daniel Borrmann / Feuerwehr
Das Gebäude bestand größtenteils aus Holz und stand lichterloh in Flammen.© Foto: Daniel Borrmann / Feuerwehr
Das Gebäude bestand größtenteils aus Holz und stand lichterloh in Flammen.© Foto: Daniel Borrmann / Feuerwehr
Das Gebäude wurde völlig zerstört.© Foto: Theo Wolters
Das Gebäude wurde völlig zerstört.© Foto: Theo Wolters
Das Gebäude wurde völlig zerstört.© Foto: Theo Wolters
Das Gebäude wurde völlig zerstört.© Foto: Theo Wolters
Das Gebäude wurde völlig zerstört.© Foto: Theo Wolters
Schlagworte Olfen

Keine konkreten Aussagen machen konnte Edmund Tyczewski zum entstandenen Schaden. Fakt ist, dass das Gebäude seit Jahren nicht mehr genutzt wird. Auch wurden hier keine Dinge von der Stadt gelagert. Vorhanden war jedoch noch ein alter Lastenkran. Er wurde durch das Feuer ebenso zerstört wie das Stahlgerüst. „Das Dach ist eingestürzt, jetzt stehen dort nur noch einige Mauerreste“, so Tyczewski. Er kündigte an, dass die Stadt die verbliebenen Reste der Halle jetzt „fachgerecht entsorgt“. Danach komme Füllboden auf die Fläche.

Gebäude spielte bei städtischen Planungen keine Rolle mehr

„Das Sägewerk stand zur Disposition“, sagte Bürgermeister Wilhelm Sendermann und machte damit deutlich, dass das Gebäude bei den Planungen der Stadt keine Rolle mehr spielte. Bereits seit geraumer Zeit treibe die Stadt die Planungen für das Gebiet voran. Ähnlich wie in Vinnum strebe die Stadt keine Lösung für ein einzelnes Grundstück oder ein Gebäude an, Ziel sei vielmehr die Entwicklung und Umsetzung eines Gesamtkonzeptes. Auf dem Prüfstand stehen auch die vorhandenen Wege.

Sendermann kündigte auch an, die Bürger in die Entwicklung des Bereiches mit einzubeziehen. Das werde allerdings in andere Form als in Vinnum passieren. „Es handelt sich hier überwiegend um städtische Grundstücke.“