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Das sind die Probleme der Feuerwehr in Olfen

Räume, Kosten, Neuanschaffungen

Warum will die Feuerwehr Olfen eine Drohne kaufen? Wo drückt den Löschzug in Vinnum der Schuh? Welche Investitionen in den Fuhrpark sind geplant? Bevor die Kommunalpolitiker Mitte Dezember entscheiden, sahen sie sich vor Ort um. Dazu Fragen und Antworten.

OLFEN

, 14.11.2014
Das sind die Probleme der Feuerwehr in Olfen

Ingo Boettcher, Leiter der Freiwillilgen Feuerwehr Vinnum, erläuterten die Kommunalpolitikern die Probleme im Gerätehaus.

Ein externer Gutachter hatte im Auftrag der Stadt Olfen Stärken und Schwächen zusammengetragen. Vor allem in Vinnum sah er größeren Bedarf.

Ingo Boettcher, Leiter der Feuerwehr Vinnum, nannte eine Reihe von Schwachstellen in dem 1988 errichteten Gebäude. So stehen die beiden Fahrzeuge hintereinander. Eigentlich sollten sie unabhängig voneinander rausfahren können. Die Umkleiden sind nicht mehr zeitgemäß, sie befinden sich mit den Fahrzeugen in einer Halle. Somit gibt es auch keine eigenen Umkleiden für Frauen. Zudem fehlen Lagerflächen.

Nach Aussage von Bürgermeister Josef Himmelmann lautet die zentrale Frage, ob die Vereinssituation in Vinnum insgesamt verbessert werden kann. Der Idee-Ansatz lautet „Kleines Leohaus“. Dazu will die Verwaltung in den nächsten Wochen Gespräche mit den Vereinen führen. Ein Ansatz könnte sein, dass die Stadt Geld gibt und die Vereine selbst bauen.

Mehrere Kommunalpolitiker sagten bei der Besichtigung, dass sie die Räume vorher noch nie von innen gesehen haben. Mit der Verwaltung waren sie sich einig, dass sich hier etwas ändern muss.

Die Feuerwehr verfügt in Olfen und Vinnum über zwei 30 Jahre alte Fahrzeuge. Sie sollen jetzt ersetzt werden. Geplant ist, dass der Haupt- und Finanzausschuss den Beschluss am Dienstag, 16. Dezember, fasst.

Nach Aussage von Bürgermeister Josef Himmelmann geht es darum, sich bei Einsätzen schneller ein besseres Bild von der Lage zu verschaffen. Aber auch die Stadt profitiere von einer derartigen Anschaffung. Statt mühsam mit einem Hubsteiger die Situation in größeren Höhen wie etwa bei der Kirche zu erkunden, könnte es schnell und leicht mit der Drohne erledigt werden. Deshalb sollen Feuerwehr und Bauhof die Drohne gemeinsam anschaffen.

Mitarbeiter vom Bauhof und der Feuerwehr sollen die Drohne beherrschen. Im Idealfall sind sie an beiden Stellen engagiert.

Nein. Früher wurden einzelne Projekte gefördert. Seit einigen Jahren gibt es eine Pauschalförderung, die sich bei der Stadt Olfen auf rund 40 000 Euro im Jahr beläuft. Aus diesem Topf und eigenen Mitteln müssen die Investition gestemmt werden – im Fall eines Fahrzeugs in der Größenordnung eines Einfamilienhauses.

„Wir müssen uns über die Wertschätzung der Feuerwehr unterhalten“, sagt Bürgermeister Josef Himmelmann. Er verweist auf den hohen Arbeitsaufwand im Hintergrund. Dieses Engagement müsse anerkannt werden.

 

 

 

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