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"De Paot" feiert 100-Jähriges

Beliebtes Vereinslokal

Es ist kein modernes Szenelokal. "Eher eine dunkle Höhle", bemerkt Wirt Franz Frye und lacht. Die urige Kneipe "De Paot" hat dafür etwas, das die Gäste sehr schätzen: Viel Charme. Am Wochenende wird das 100-jährige Bestehen des Gasthofs groß gefeiert.

OLFEN

von Von Malte Bock

, 11.08.2010

Ein genaues Datum der Eröffnung ist zwar nicht überliefert, aber die Baupläne weisen das Jahr 1908 aus. „Rechnet man mit einer Bauphase von zwei Jahren, müsste die Eröffnung 1910 gewesen sein“, mutmaßt Franz Frye.

Bis 1969 wurde das Haus unter dem Namen „Gasthof Franz Frye“ in Familienregie geführt. Unter einem Pächter führte es fortan den Namen „Bauernstube“, bis Franz und Gaby Frye das Haus im Jahr 2003 wieder zurück in Familienhand nahmen. In Anlehnung an ein altes Stadttor, das an der Stelle einmal gestanden hat, benannten sie das Lokal in „De Paot“. „Ich bin in diesem Haus geboren“, erzählt Franz Frye. Sein Urgroßvater, Großvater und Vater haben bereits hinter dem Tresen des Gasthofs gestanden. „Es heißt, dass es früher einmal 28 Gaststätten in Olfen gegeben habe“, bemerkt Frye. Das große Gaststättensterben hat das „De Paot“ demnach überstanden. Und die Gäste fühlen sich bei Franz Frye durchaus wohl.

  So nennen die Steverknappen, der FC Bayern Fanclub, der Spielmannszug, der Bürgerbusverein, die Blauen Jungs & Diärn´s des KITT, die Kanoniere des Schützenvereins, der Taubenverein „Gut Flug“, die Alten Herren des SuS sowie der Dartclub „Moskitos“ das „De Paot“ ihr Vereinslokal.

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