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Fünf Zahlen zum Thema Flüchtlinge in Olfen

Olfener Flüchtlingszahlen

Wie viele Flüchtlinge leben aktuell eigentlich in Olfen? Wo kommen die sie her, wie viele Menschen wird Olfen dieses Jahr noch aufnehmen? Wir beantworten diese Fragen mit fünf aktuellen Zahlen.

Olfen

, 20.07.2018
Fünf Zahlen zum Thema Flüchtlinge in Olfen

Die Asylbewerber-Unterkunft an der Kirchstraße 3 in der Olfener City © Foto: Tobias Weckenbrock

Weiterhin ist die Stadt Olfen auf der Suche nach privatem Wohnraum, um Flüchtlinge, die langfristig in der Stadt bleiben werden, unterzubringen. Das sagte Mary Marcellus, die Integrationsbeauftragte der Stadt. Aber: Wie sieht es aktuell eigentlich aus? Wie viele Flüchtlinge leben noch in Olfen, wie viele waren es in den vergangnen Jahren, wo kommen die meisten her, wie alt sind sie und wie viele von ihnen dürfen bleiben? Wir haben die wichtigsten Fakten nach Zahlen zusammengefasst.

163 – so viele Geflüchtete leben aktuell in Olfen. „Darunter befinden sich 95 Personen mit positiv beschiedenen Asylverfahren, bei denen ein langfristiger Aufenthalt in Olfen erwartet werden kann“, so Mary Marcellus. Bei 54 Menschen hingegen laufe das Verfahren noch, bei 14 sei es negativ ausgegangen.

Zahlreiche Herkunftsländer

20 – aus so vielen unterschiedlichen Herkunftsländern kommen die Geflüchteten, die aktuell in Olfen leben. „Die größte Personengruppe stammt aus Syrien“, erklärt die Integrationsbeauftragte. 38 Syrer leben so in Olfen. 34 Flüchtlinge kommen aus dem Irak, 19 aus Nigeria. Weitere Herkunftsländer sind Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Aserbaidschan, Bangladesch, Eritrea, Guinea, Indien, Kosovo, Kongo, Myanmar, Pakistan, Serbien, Somalia und die Türkei. Laut Mary Marcellus befinden sich die meisten der Geflüchteten, die in Olfen leben, in einem offiziellen Integrationskurs.

73 – so viele der Olfener Flüchtlinge sind zwischen 26 und 64 Jahre alt. Das ist – wahrscheinlich auch wegen der großen Spanne – die zahlenmäßig größte Gruppe innerhalb der Altersstruktur. Wie Mary Marcellus weiter informiert, sind 60 Flüchtlinge Kinder und Jugendliche. 27 davon sind unter fünf Jahre alt, 33 sechs bis 18 Jahre alt. Älter als 65 ist hingegen nur eine Person.

Familiennachzug bringt weitere Menschen nach Olfen

38 – so viele Zuzüge gab es dieses Jahr bereits. „Davon kamen neun Personen im Rahmen des Familiennachzugs aus dem Irak nach Deutschland und 29 Personen wurden uns im Rahmen des FlüAG-Flüchtlingsaufnahmegesetzes durch die Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen“, erklärt Mary Marcellus. Die Stadt sei außerdem nach aktuellem Stand der Verteilstatistik der Bezirksregierung in Arnsberg dazu verpflichtet, dieses Jahr noch 29 weitere Flüchtlinge aufzunehmen.

89 – so viele Flüchtlinge waren im Jahr 2016 nach Olfen gekommen. „Bedingt war dies durch die Landesnotunterkunft für Flüchtlinge in Vinnum. Die belegten Plätze in der Landesnotunterkunft wurden auf die Zuweisungsquote der Stadt Olfen angerechnet. Dadurch hat Olfen seit der Landeseinrichtung keine kommunalen Zuweisungen mehr erhalten“, erklärt Mary Marcellus. Nach der Schließung der Landes-notunterkuft zum Ende des Jahres 2016 bekam die Stadt ab 2017 wieder kommunale Zuweisungen.

Olfen als Wohnsitz

95 – Flüchtlinge kamen in dem Jahr nach Olfen, 25 von ihnen mit einer sogenannten Wohnsitzregelung. Was genau das ist, erklärt Mary Marcellus: „Personen mit einer Wohnsitzverpflichtung sind gesetzlich dazu verpflichtet, für den Zeitraum von drei Jahren ab Anerkennung oder Erteilung der Aufenthaltserlaubnis in Olfen zu wohnen. Die Wohnsitzregelung intendiert die nachhaltige Integration der Personen, die über eine Aufenthaltserlaubnis verfügen.“ Dieses Jahr gab es in Olfen noch keine Zuweisungen mit Wohnsitzregelung.

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