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Kanalbaustelle in Vinnum: Kein Fortschritt mehr in diesem Jahr

OLFEN Nichts tut sich mehr seit einigen Monaten an der Kanalbaustelle Lippebrücke in Vinnum. Dies veranlasste Ratsherr Heribert Birken in der Bauausschuss-Sitzung zu einer Anfrage an die Verwaltung.

von Von Matthias Münch

, 29.08.2008
Kanalbaustelle in Vinnum: Kein Fortschritt mehr in diesem Jahr

Seit Monaten schon ruhen die Arbeiten an der Kanalbaustelle Lippebrücke.

Wie lange dieser Zustand voraussichtlich wohl noch andauern werde, wollte Birken wissen. Schließlich sei auch der Weg, der dort unter den Kanal her führt, lange Zeit nicht befahrbar. Beigeordneter Wilhelm Sendermann hat sich mit dem Thema bereits befasst. Die andauernde Sperrung des Weges unter der Lippebrücke führt zu Problemen vor allem für die Landwirtschaft, die die Wege nutzen möchte und nun zum Teil große Umwege in Kauf nehmen muss. Nur in Ausnahmefällen, dürfen die Bauern über die Baustelle fahren und bekommen dafür einen Schlüssel.

Für September, so Wilhelm Sendermann, habe die Stadtverwaltung einen Termin mit dem Wasserstraßen-Neubauamt (WNA) vereinbart. Dabei soll über die Konsequenzen aus dem Baustopp gesprochen werden. Das WNA sei bemüht, die Baustelle möglichst schnell wieder in Betrieb zu nehmen.

Nach den beiden Havarien an der Lippebrücke gehört die dortige Baustelle zu den sensibelsten Bereichen auf der gesamten Strecke des Dortmund-Ems-Kanals. Deshalb sind alle Beteiligten hier besonders vorsichtig. Derzeit verhandeln Wasserstraßen-Verwaltung und die Bauformen über die richtige Lösung technischer Probleme und auch über haftungsrechtliche Fragen. Deshalb ruht die Baustelle derzeit. WNA-Ingenieur Jörg Mähder, der die Bauaufsicht an der Lippebrücke führt, erklärte auf Anfrage unserer Zeitung, dass man immer noch mit den technischen Umplanungen nach den Unfällen beschäftigt sei. Die zum Teil sehr unterschiedlichen Vorschläge etlicher Stellen und Fachleute müssten unter einen Hut gebracht werden. Das kann dauern. Deshalb rechnet Jörg Mähder nicht mit einer baldigen Wiederaufnahme der Arbeiten: „In diesem Jahr definitiv nicht.“

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