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Karibische Träume beim Sommerfest des Caritas-Wohnheims

OLFEN Nicht erst in die Karibik reisen, um echtes Urlaubsfeeling zu erleben, mussten die rund 300 Besucher des Sommerfestes des Caritas-Wohnheims für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Denn die 24 Bewohner des Hauses hatten ihr Fest ganz ins Zeichen der Karibik gestellt. Und die Besucher konnten ins Träumen geraten.

von Von Heidi Tripp

, 18.08.2008

Sie erwartete extra angeschütteter Sand, Palmen, alkoholfreie Cocktails, Liegestühle und Limbo. Die perfekte Mischung also für ein gelungenes Sommerfest.

Alle Bewohner und ihre Betreuer trugen Blumenketten und nicht nur der strahlende Sonnenschein zauberte das Lachen auf ihre Gesichter. "Mit so vielen Besuchern hatten wir nicht gerechnet. Wir haben entweder große Familien oder viele Freunde", stellte der Leiter des Caritas-Wohnheims Ingo Emmelmann erfreut fest. Denn eingeladen hatten die Bewohner, offensichtlich wirklich alle, die sie kennen - einschließlich der Nachbarschaft.

Mit viel Mühe und Liebe zum Detail hatte die Vorbereitungsgruppe einen karibischen Traum für ihre Gäste arrangiert. Sie hatten wochenlang geplant, die Dienste während des Festes eingeteilt, alles karibisch dekoriert, Spiele für die eingeladenen Kinder organisiert und natürlich Kuchen gebacken.  Ganz nach den Wünschen der Bewohner "Es gehört zu unserem Konzept, dass wir die Bewohner nicht anleiten, sondern da unterstützen wo es nötig ist. Nicht das Betreuungspersonal organisiert ein Fest für die Bewohner, sondern die Bewohner organisieren ein Fest für ihre Gäste ganz nach ihren Wünschen", erklärt Emmelmann, der das Haus seit der Gründung vor zwei Jahren leitet.

Sogar ein Rahmenprogramm gab es für den Besuch: Neben Torwandschießen, dem Glücksrad und Sackhüpfen, zeigte die Selbstbehauptungsgruppe eine kurze Aufführung. Mit lautem Gebrüll stürzten sich die Mitglieder des Kurses wie Piraten in die Menge und deuteten Überfälle an, bevor sie den Gästen mit einem Showkampf imponierten.Wenig Vorbereitungszeit

"Im nächsten Jahr zeigen wir euch eine längere Aufführung, aber wir hatten nur sehr wenig Vorbereitungszeit", entschuldigte sich die Leiterin des Selbstbehauptungskurses, Petra Lechterbeck, beim Publikum, dass jedoch keinen Anstoß genommen hatte und dies durch einen kräftigen Applaus verdeutlichte.

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