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Leohaus mit neuem Konzept und Ambiente

Gespräch mit Vereinen

OLFEN Das Leohaus bleibt der Steverstadt erhalten. Es wird das ganz besondere I-Tüpfelchen werden, das allen Bürgern etwa ab dem Jahre 2012 in modernem Ambiente mit neuem Konzept zur Verfügung stehen wird.

von Von Edith Möller

, 06.08.2010

Ein Generationenhaus, das „für das Gemeinwesen von ganz großer Bedeutung sein wird“, warb Bürgermeister Josef Himmelmann für das 1,4 Millionen Euro teure Projekt. „Es ist eine Investition in die Gemeinschaft“, betonte Himmelmann, der im Leohaus das Gespräch mit den Vereinen suchte.

Die Stadt versteht sich als „Hebamme“, wobei das Engagement der Bürger unverzichtbar ist, führte der Bürgermeister aus. Bis zu 80 Prozent Fördermittel sind möglich. Das Sädtebauförderungsprogramm des Landes NRW mit dem klangvollen Titel „Initiative ergreifen“ unterstützt bürgerschaftliche Projekte. „Für uns eine ganz große Chance“, so Himmelmann, der sich aus allen Vereinen Aktive wünscht, die als Gruppe bereit sind an einem Konzept mitzuwirken. Im nächsten Frühjahr muss der Förderantrag gestellt werden, der dann ein Qualifizierungsverfahren durchläuft. Noch in diesem Monat wird der Vertrag zwischen der Stadt und der katholischen Kirche unterschrieben, in dem die Stadt das Leohaus mit Grundstück erwerben wird. 

 Da die katholische Kirche sich aus der offenen Jugendarbeit zurück zieht, möchte die Stadt das Loch auffangen und im Untergeschoss eine Anlaufstelle für Jugendliche betreiben. Für ältere Menschen könnte es ein Selbsthilfezentrum oder eine Mobilitätszentrale geben. Damit könnte sich der Kreis schließen in einem Städtchen, in dem jedes Alter willkommen ist. Das zumindest waren die Ansätze, die der Bürgermeister vorstellte. Sinnvoll sei ein Büro, das dauernd besetzt wäre.

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