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Marienheim Olfen wird ab Montag zur Trauerhalle

Fünfmonatiger Umbau

Ein Jahr lang hat sich die Stadt Olfen mit dem Umbau der Trauerhalle beschäftigt. Am Montag, 17. November, fällt der offizielle Startschuss. Damit die Bürger würdevoll Abschied von verstorbenen Angehörigen nehmen können, hat die Stadt eine Ausweichlösung gefunden.

OLFEN

, 16.11.2014

Die Stadt hat Teile des seit Monaten leer stehenden Marienheims hergerichtet. Aus vier früheren Bewohnerzimmern im Erdgeschoss sind Aufbahrungsräume geworden. Wie Markus Freck vom Bauamt berichtet, sind die Räume neue gestrichen worden und haben neue Vorhänge bekommen. Auch den Flur hat die Stadt umgestaltet.

So ist der hintere Teil abgetrennt worden. Ein Vorhang trennt das Treppenhaus ab. Gehbehinderte Menschen können das Erdgeschoss gut erreichen. Ausdrücklich weist Markus Freck darauf hin, dass auch während der Baumaßnahme die Trauerfeiern in der Trauerhalle stattfinden. Die Stadt hat mit den Baufirmen vereinbart, dass während der Trauerfeiern die Arbeiten ruhen. Insgesamt investiert die Stadt rund 380.000 Euro in die Modernisierung der Trauerhalle. Die Räume sollen heller werden und damit ein angemesseneres Umfeld schaffen. Dazu gehört auch, dass der Sarg künftig nicht mehr durch die komplette Trauerhalle getragen werden muss.

Er kann künftig seitlich herausgetragen werden. Ziel ist ein besonders sensibler Umgang mit der schwierigen Situation. Voraussichtlich fünf Monate werden die Umgestaltungsmaßnahmen der Trauerhalle dauern. Für diese Zeit hatte es bei der Stadt verschiedene Überlegungen gegeben. Am Ende hatte es gute Argumente für das Marienheim gegeben. Hier können die Menschen in größtmöglicher Ruhe und einem ansprechenden Umfeld Abschied nehmen.

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