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Olfenerin macht sich mit Naturheilpraxis selbstständig

Anna Rottmann

Ernährungsberatung und eine Therapie mit Klangschalen gibt es in der Naturheilpraxis von Anna Rottmann. Für sie eine gute Verknüpfung zwischen Schul- und alternativer Medizin.

Olfen

, 12.09.2018
Olfenerin macht sich mit Naturheilpraxis selbstständig

Anna Rottmann hat im August eine Praxis für Naturheilkunde in der Himmelmannstraße in Olfen eröffnet. © Sabine Geschwinder

Seit Ende August gibt es in Olfen eine neue Praxis für Naturheilkunde. Die examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Anna Rottmann hat sich mit der Praxis in die Selbstständigkeit gewagt und dafür ihr Haus an der Himmelmannstraße kräftig umgebaut.

Im Erdgeschoss, wo früher mal Kinderzimmer waren, befindet sich nun ein Untersuchungs- und ein Beratungsraum, der Garten wurde für eine barrierefreie Rampe verkleinert.

„Sich von dem festen Job zu lösen, war schon ein Prozess“, sagt Anna Rottmann. Die 49-Jährige hatte ab 1997 als Krankenschwester in verschiedenen Bereichen der Klinik am Park in Lünen gearbeitet. „Ernährung war immer ein Schwerpunkt meiner Arbeit“, sagt sie. Sie spezialisierte sich und machte Diabetesberatungen. Als sie im Jahr 2011 in den Erziehungsurlaub geht, denkt sie darüber nach, wie es weiter gehen soll und ob sie auch langfristig in der Klinik arbeiten will.

Ausbildung zur Heilpraktikerin in der Familienzeit

So nutzt Rottmann die Familienzeit, um eine Ausbildung zur Heilpraktikerin zu machen, die sie im Jahr 2015 abschließt. Das sieht sie allerdings nicht als Widerspruch zur klassischen Medizin, sondern als Ergänzung: „Ich bin mit Schulmedizin aufgewachsen, mit Naturheilkunde kann man gut ergänzen und unterstützen“, sagt Anna Rottmann. In ihrer Praxis bietet sie verschiedene Naturheilverfahren an. „Ich schaue, wer vor mir sitzt und was dieser Mensch braucht“, sagt sie.

Das kann dann zum Beispiel eine homöopathische Behandlung sein, eine Beratung zur Ernährung oder auch eine Therapie mit der Klangschale. Klangschalen gibt es verschiedene in unterschiedlichen Größen in der Praxis von Anna Rottmann. Entdeckt hat sie sie 2012 zufällig im Urlaub – nicht in Nepal, sondern in Zürich. Sie kauft dort eine Schale, ist fasziniert und macht schließlich eine Ausbildung zur Klangmassagepraktikerin.

„Die Anspannung vom Alltag geht zurück“, erklärt Rottmann die Wirkung der Klangschale. Auch die Wahrnehmung könne verbessert werden. Wie genau die Klangschale eingesetzt wird, dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: auf der Hand oder auch auf dem Bauch. Der Patient kann sich dann sowohl auf die Schwingungen der Schale, als auch den neutralen, lang anhaltenden Klang jener Schale konzentrieren. Ernährung und Entspannung, ihre beiden Kernthemen, seien die Grundsäulen, um den Körper in Balance zu bringen und sich besser zu fühlen.

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