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"Pillefüße" beeindrucken mit Betreuungsangebot für Kinder

OLFEN Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling am Donnerstag die Pillefüße. Der Politiker zeigte sich von dem Angebot der städtischen Einrichtung begeistert.

von Von Theo Wolters

, 14.08.2008
"Pillefüße" beeindrucken mit Betreuungsangebot für Kinder

Karl Schiewerling informierte sich über das Angebot der Pillefüße und fühlte sich unter Kindern sichtlich wohl.

„Dies ist ein Angebot, dass ich auch anderen Städten im Münsterland vorstellen werde.“ Die Politik könne nur für die Rahmenbedingungen sorgen. „Die Eltern sollen dann entscheiden, wie sie ihre Kinder betreuen lassen möchten.“ Das Angebot in der Steverstadt sei vorbildlich. Ruth Stenczel, Leiterin des städtischen Fröbelkindergartens und der Pillefüße stellte dem Abgeordneten das Konzept vor. 

Bei den Pillefüßen können Eltern ihre Kinder stundenweise betreuen lassen, wenn zum Beispiel ein Arztbesuch ansteht. Auch an Samstagen ist dies bis 13 Uhr möglich. „Wir übernehmen auch die Tagesmuttervermittlung. Zudem sind die Mitarbeiterinnen telefonisch erreichbar, so dass bei plötzlichem Bedarf an Betreuung nach einer Lösung gesucht werden kann. Die Ausbildung der Tagesmütter wird in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte durchgeführt. „Mit den Pillefüßen haben wir auch die Möglichkeit, spontan zu reagieren, wenn Mütter ihr Kind nicht pünktlich im Kindergarten abholen können“, so die Leiterin. Sie würden dann bei den Pillefüßen betreut.

Bürgermeister Josef Himmelmann stellte dem Gast aus Berlin eine weitere Idee vor. „Wir möchten Betreuungsblöcke anbieten, die Eltern sollen die Zeiten bestimmen.“ So plane die Stadt die Betreuungszeiten scharf nach Stunden abzurechnen. „Wir wollen dies für ein Jahr testen“, so der Bürgermeister. Warum sollten Eltern ihr Kind nicht nur an drei Tagen bringen können, wenn die Mutter an drei Tagen in der Woche arbeitet. Nach dem Besuch der Pillefüße setzte Karl Schiewerling seine Tour mit einem Besuch der Firma NSM Magnettechnik in Vinnum fort.

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