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Roterkeil.net unterstützt Projekt in Kambodscha

OLFEN Monika Proksch, Gründerin des Vereins „Zukunft für Kinder der Welt e.V.“ war zu Gast bei der Organisation „Roterkeil.net“. Ausführlich stellte sie dabei ihr Projekt in Kambodscha vor. Durch Spenden der Organisation konnte der Bau eines Hauses verwirklicht werden.

von Von Antje Pflips

, 15.08.2008
Roterkeil.net unterstützt Projekt in Kambodscha

Hannelore Frie, Irene Weber, Dieter Pekny, Maria Niemietz und Huberta Frenken (v.l.) von Roterkeil.net begrüßten Monika Proksch (3.v.r.), die über ihr Projekt in Kambodscha berichtete.

Durch Spenden der Organisation konnte der Bau eines Hauses verwirklicht werden. Dieses Projekt hat die Lehrerin aus Bayern 2005 ins Leben gerufen.

Das „Children Development Village“ ist ein Kinderdorf mit sechs Häusern, in denen derzeit 42 Kinder mit ihren Hausmüttern leben. „Vor allem sind es Waisen, Halbwaisen oder Kinder aus ärmsten Verhältnissen,“ schilderte sie die familiären Verhältnisse der Kinder. Dazu gehören das von Roterkeil.net finanzierte Haupthaus mit Klassenzimmer und Mehrzweckraum, ein Küchenhaus, sanitäre Anlagen und ein kleiner Tempel. Stolz und freudig zeigte sie einige Fotos, auf denen das neue Haus und fröhliche Kinder zu erkennen waren. Sie erhalten hier eine Schul- oder Ausbildung und werden regelmäßig ärztlich versorgt. „Es ist ein so wunderbares Haus,“ schwärmte sie dankbar. Denn die Kosten für dieses Projekt, die sich monatlich auf rund 4000 US-Dollar belaufen, kommen allein durch Spenden herein. „Privatpersonen und Paten unterstützen mich“, erklärte sie.

Der Verein Roterkeil.net sichert zudem mit seinen Spenden die Gehälter der Hausmütter. Rund um die kleine Ansiedlung befindet sich eine landwirtschaftliche Fläche, die jedoch nur teilweise genutzt werden kann. „Es fehlt den Gärtnern am notwendigen Wissen, wie etwas angebaut wird“, erzählte sie. So ist nur ein begrenzter Anbau möglich und Kleinviehhaltung gar nicht. „Die Hühner, die wir hatten, musste ich nach der Vogelgrippe wieder verkaufen“. Die angefangene Schweinezucht wurde wieder abgeschafft.

Die Mönche, die die Verwaltung des Kinderdorfes übernommen haben, töten aus religiösen Gründen keine Tiere. So ist die Ansiedlung von Nahrungsmitteln abhängig, die teuer eingekauft werden müssen. Inzwischen hat sich die Versorgung pro Kind pro Monat auf 40 US-Dollar erhöht. Neben diesem Kinderdorf unterstützt Monika Proksch mehrere Familien. Häufig sind es alleinstehende Frauen mit Kindern. Gleichzeitig fördert sie ein Projekt in (Myanmar) Burma. 

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