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Stadt unterstützt Familienzentrum

OLFEN Einstimmig beschloss der Ausschuss für Jugend, Senioren, Kultur und Sport, die Familienzentren in Olfen mit 3000 € jährlich zu unterstützen. Politiker übten Kritik an der Vergabe der Gelder des Landes.

von Von Matthias Münch

, 12.12.2007
Stadt unterstützt Familienzentrum

Mit Musik wurde die Eröffnung des Familienzentrums im Arche Noah-Kindergarten im August gefeiert.

Die städtische Unterstützung entspricht 25 Prozent der Landesförderung von 12000 €. Bisher gibt es in Olfen ein Familienzentrum. Dies ist der evangelische Arche Noah-Kindergarten.

Landesgeld reicht nicht

Man wolle mit dieser freiwilligen Leistung ein Zeichen setzen, sagte Bürgermeister Josef Himmelmann. Denn das vom Land zur Verfügung gestellte Geld reiche für die vielfältigen Aufgaben eines Familienzentrums nicht aus.

Dies Kritik wurde von der Politik allgemein geteilt. CDU-Fraktionschef Christoph Kötter hat dazu eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt verfasst: „CDU befürwortet die finanzielle Unterstützung des Familienzentrums. Ein Familienzentrum ergänzt in guter Weise die vielfältigen Aufgaben und Angebote der Kommune. So auch in Olfen. Wir sind bereits auf vielen Ebenen aktiv.

Als Beispiel seien hier nur die Pillefüße genannt. Die evangelische Kirchengemeinde unterhält in Olfen das Familienzentrum. Hier sollen insbesondere die Bedürfnisse von Kindern und jungen Familien abgedeckt werden. Um den bestehenden Erwartungen gerecht werden und ein möglichst großes Angebot vorhalten zu können, müssen auch die entsprechenden finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

"Wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen"

Die Idee des Landes wird zwar jährlich mit 12000 € finanziell gestützt, doch hat sich gezeigt, dass dies bei weitem nicht ausreicht. Es drängt sich der Verdacht auf, dass das Land zwar etwas anstößt, jedoch nicht ausreichend Finanzmittel zur Vergügung stellt. Wie in der Vergangenheit sind wir hier der Meinung, dass ein Verstoß des Konnexitätsprinzip vorliegt: Wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen.

 Es sei hier an zwei Fälle der vorherigen Landesregierung erinnert, in der wir in Olfen Mittel zur Verfügung gestellt haben: Das war zum einen die Ausstattung der Schulen mit Computern, zum anderen die Bezahlung eines Schulkindergartens, den wir Kindergartenschule nennen mussten, vom Handy für die Polizei ganz zu schweigen. Die Arbeit des Familienzentrums Olfen durch die evangelische Kirchengemeinden ist gut und sollte intensiv weitergeführt werden. Aus diesem Grund unterstützt die CDU Olfen den Vorschlag der finanziellen Unterstützung zur Aufstockung der vom Land zur Verfügung gestellten Mittel."

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