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Steigendes Interesse am Modell 3.1

OLFEN Am Dienstag wurde es noch im Jugendausschuss beim Thema Kindergärten diskutiert. Gestern im Schulausschuss ging es erneut darum: Die Kinderzahlen gehen in Olfen drastisch zurück.

von Von Mathias Münch

, 14.12.2007
Steigendes Interesse am Modell 3.1

Petra Deuker, , Rektorin der Wieschhofschule.

Das macht sich auch bei den Anmeldungen zur Grundschule bemerkbar, über die Petra Deuker, Rektorin der Wieschhofschule, im Ausschuss berichtete. So werden im kommenden Schuljahr 2008/09 voraussichtlich 108 Kinder aufgenommen, während 124 Viertklässler die Schule verlassen.

510 Kinder werden dann die Olfener Grundschule besuchen. Zurzeit sind es 554. Vor einem Jahr waren es noch mehr als 600 Jungen und Mädchen. Petra Deuker sprach davon, dass sich diese Zahl in den nächsten Jahren auf 450 einpendeln werde.

Eine Chance zur Gestaltung

Doch selbst diese Zahl hält Bürgermeister Josef Himmelmann für zu hoch gegriffen. Aufgrund der bekannten Geburtenraten werde die Olfener Grundschule in einigen Jahren noch deutlich unter 450 Schülern liegen. Doch, das betonte Himmelmann, sei dies kein Drama, sondern eine Chance zur Gestaltung. Auch die räumliche Situation entspannt sich künftig wieder an der Wieschhofschule.

Von den zum Anmeldezeitpunkt schulpflichtigen 119 Olfener Kindern werden vier die Maximilian-Kolbe-Schule in Nordkirchen besuchen. Zwei ziehen aus der Stadt fort. Fünf von ihnen wurden bereits im Vorjahr auf Antrag vorzeitig aufgenommen. Dasselbe gilt in diesem Jahr für drei Kinder.

Drei gemischte Klassen

Unter dem Strich wurden zum nächsten Schuljahr 43 Kinder für den jahrgangsübergreifenden Unterricht nach dem besonderen Modell 3.1 und 65 Kinder für reine erste Jahrgangsklassen angemeldet. Das bedeutet, so erläuterte Petra Deuker, dass es drei gemischte Klassen geben wird, in denen Kinder des ersten und dritten Jahrgangs gemeinsam lernen. Und es werden drei herkömmliche Eingangsklassen eingerichtet.

Die 43 Anmeldungen zu den jahrgangsübergreifenden Klassen bedeuten eine Steigerung gegenüber der jetzigen Zahl, obwohl es weniger Schüler gibt. Die Rektorin wertete dies als wachsende Zustimmung der Eltern zum Modell 3.1.

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