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Trödeln unterm Regenschirm

OLFEN Ein dichter Planen- und Regenschirmwald umgibt das Leo-Haus in Olfen beim gutbesuchten Kinderflohmarkt. Darunter verbergen sich die feilgebotenen Waren der kleinen Händler, die tapfer versuchen, trotz des Regens weiter zu verkaufen.

11.08.2008
Trödeln unterm Regenschirm

Ein dichter Planen- und Regenschirmwald sorgte beim Kinderflohmarkt der Stadtranderholung St. Vitus Olfen für trockene Waren und Besucher.

Von Kindern für Kinder lautet das Motto, des seit 30 Jahren stattfindenden Marktes. Hier bieten die Hobby-Händler vom abgelegten Spielzeug, über Kleidung bis hin zu Gebrauchsgegenständen alles rund ums Kind an. „Vor dem Regen haben wir gut verkauft, jetzt gehen leider die meisten. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht“, erzählt Pia Buxkämper, die schon zum zweiten Mal mitgemacht hat. Ihre Freundin Marie Schulze Brandhoff weiß genau, warum sie ihre Bücher, Spiele und Barbiesachen verkauft. „Weil sie sonst in der Ecke liegen würden und so hat noch ein anderes Kind Spaß mit meinen Sachen“, meint die kleine Verkäuferin, die schon seit neun Uhr tapfer unter einem Sonnenschirm, der als Regendach diente, ausharrte.

„In den letzten Jahren war wesentlich mehr los und ich muss es wissen, ich bin schon mit Kind Nummer drei hier“, berichtet Regina Volle, die bis zum Schluss blieb. Möglich wurde der Kinderflohmarkt und das Ferienprogramm für Olfener Kinder, durch das ehrenamtliche Engagement von 15 Männern und Frauen der „Stadtranderholung St. Vitus Olfen“.   „Das ist uns in 30 Jahren noch nicht passiert, dass es so regnet. Normalerweise ist es hier noch viel voller“, sagt Maria Richter. Sie schätzt das mehr als 700 Teilnehmer in diesem Jahr das Ferienprogramm genutzt haben.

Zu den Highlights zählten ein Zoo- und Freizeitparkbesuch ebenso wie die Freilichtbühne in Tecklenburg. „Viele Aktionen hätten wir ohne die Förderung der Kirchengemeinde und der Stadt nicht durchführen können, ebenso gilt unser Dank der Volksbank, die für uns die Karten verkauft hat“, berichtet das Gründungsmitglied Richter. Für die Kinonacht hätte der Wirteverein das große Festzelt zur Verfügung gestellt, doch bei nur 100 Anmeldungen befürchteten die Organisatoren, die Besucher würden sich im Zelt verlaufen. So stellte KUK seine Räumlichkeiten zur Verfügung. „Es war viel Arbeit, aber die strahlenden Kinderaugen sind unsere Belohnung“, sagt Anna Maria Pfeiffer-Nork vom Standtranderholungsteam, dass nun schon wieder für das nächste Jahr plant, um vielen Kindern unvergessliche Ferien zu bereiten.

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