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Giftige Raupe auch in Olfen aufgetaucht

Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner tritt immer häufiger auf – auch in der Region. Menschen können allergisch auf die Raupen des Falters reagieren. In Olfen gebe es aber bislang noch keinen Grund zur Sorge.

Olfen

, 22.05.2018
Giftige Raupe auch in Olfen aufgetaucht

Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners. © picture alliance / dpa

„Wo Eichen wachsen, kann auch der Eichenprozessionsspinner sein“, weiß Wolfgang Rades, Leiter des Tier- und Freizeitparks Gut Eversum.

Das Problem: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können beim Menschen allergische Reaktionen auslösen. Zu den Symptomen gehören Hautausschläge und Augenreizungen. Das Einatmen der feinen Härchen kann auch zu vorübergehenden Asthma-Anfällen führen. Eine Besucherin des Parks hatte zwei Raupen in ihrer Kleidung gefunden und verlangt, das Gut Eversum vorübergehend zu schließen.

„Es ist nicht gewährleistet, dass die Raupen aus unseren Bäumen kamen“, erklärt Rades. „Wir haben ein einziges Gespinst gefunden und es direkt beseitigt.“ Gemeinsam mit einer Forstwirtin durchsucht der Diplom-Biologe jeden Tag die Eichen nach den Schädlingen. Derzeit bestehe keine Gefährdung.

Auch im Olfener Stadtgebiet halte sich der Befall in Grenzen. „Die Population der Raupen ist nicht größer als sie es in den vergangenen Jahren war“, sagt Klemens Brömmel von der Stadt Olfen.

Einige Privatpersonen hätten dennoch einen Befall bei der Stadt gemeldet, so unter anderem an der Kökelsumer Straße in Höhe des Naturbads sowie an der Lindenstraße.

Auch im Selmer Stadtgebiet wurde die giftige Raupe schon gesichtet, der Zechenbusch wurde gesperrt.

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