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Wieschhof-Grundschule mit großem Ferienprogramm

OLFEN Es wurde gebastelt, getanzt und gesungen. Die Kinder beim Ferienspaß der Wischoff-Grundschule hatten die ganzen Wochen über großen Spaß.

von Stefanie Brüning

, 08.08.2008
Wieschhof-Grundschule mit großem Ferienprogramm

Die Kinder mussten durch das Das Labyrinth der Enge.

Gebastelte Flaggen, eine bunte Weltkarte und viele Fotos erwarten den Besucher im Foyer der Wieschhof-Grundschule. „Wir haben Fußball-Fahnen und ein Welt-Mobile gebastelt“, sagt Lisa, die in der ersten Woche der Ferienbetreuung dabei war. Es ging um Kinder aus aller Welt und wie sie leben. Dazu wurde gebastelt, Geschichten gelesen und eigene Urlaubserlebnisse erzählt. Außerdem gab es beim Ferienprogramm der offenen Ganztags-Grundschule viele Ausflüge und sportliche Aktivitäten wie Radfahren und Schwimmen. Schüler und Schülerinnen aus allen Klassen durften ein bis drei Wochen an dem freiwilligen Programm teilnehmen. „Deswegen gab es am ersten Tag der Woche immer eine kleine Kennenlern-Runde“, sagte Angelika Mönnich, die als eine von fünf Teilzeitkräften mitgeholfen hat, die Schüler und Schülerinnen zu betreuen. Die zweite Woche stand ganz im Zeichen der Fußball-EM. Es gab ein kleines Turnier, für das Trikots gestaltet, in der Turnhalle trainiert und von den Mädchen ein Cheerleader-Tanz eingeübt wurde. Außerdem lernten die Kinder die ersten zehn Zahlen in verschiedenen Sprachen, damit auch der Spielstand international angegeben werden konnte.

In der dritten Woche wurde dann gesungen, getanzt und gespielt – wie bei den Kindern in Afrika, China und weiteren Ländern. „Das Ferienprogramm sollte vor allen Dingen Spaß machen“, betonte Angelika Mönnich. Den hatten die Kinder auch in der vierten Woche, als es um Indianer ging. „Wir haben Halsbänder, Armbänder und einen Köcher mit Pfeilen gebastelt“, berichtet Häuptling „Long Wolf“, der sonst auf den Namen Alex hört. Die Indianer-Namen wie „Freche Feder“ und „Stolze Wolke“ durften sich die Kinder geben, bevor es in den Wald ging, um ein Tipi zu bauen. Außerdem gab es noch spannende Geschichten am Lagerfeuer zu hören und anstelle von Büffeln immerhin Heckrinder im Sternbusch zu bestaunen. Appetitlich wurde es dann in der fünften Woche, als internationale Spezialitäten wie österreichischer Kaiserschmarrn, französisches Ratatouille oder indisches Hühner-Curry zubereitetet wurden. Dazu hatten die Kinder passende Kostüme und Tischschmuck gebastelt.

Entspannt ging es dann in der abschließenden Woche zu, in der eine Märchenerzählerin im „Snoezelen“-Raum im Marienheim Schöpfungsgeschichten aus dem Sudan, Australien und Nordamerika vorlas. „Es waren 13 Kinder da, aber man konnte eine Stecknadel fallen hören“, sagte Andrea Köster und lobte die Aufmerksamkeit der Kinder. Außerdem durften die Schüler und Schülerinnen ihre Eindrücke in einem Tagebuch festhalten und eine Ausstellung im Foyer vorbereiten. „Ein Ferienprogramm der offenen Ganztags-Grundschule gab es schon im vergangenen Jahr, aber in diesem ging es zum ersten mal die kompletten Ferien“, erklärt Rabea Dorweiler, die zusammen mit vier weiteren Teilzeit- und vier Vollzeitkräften die Betreuung organisiert hat. Die Teilnehmerzahlen variierten zwischen 40 Kindern in den ersten Wochen und 20 Kindern in der zweiten Hälfte, was sich sehen lassen kann.

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