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Opel springt nicht über den Teich

BOCHUM Ruhig, so scheint es, wird es um Opel nie. Jetzt sorgte eine Aussage von Opel-Chef Hans Demant für Irritationen.

von Von Thomas Aschwer

, 12.12.2007
Opel springt nicht über den Teich

Made in Bochum - Autos von Opel.

Auf einer Tagung in Frankfurt hatte er angedeutet, dass eine Produktion des Astra in den USA angesichts des schwächelnden Dollars sinnvoll sein könnte. Gleichzeitig hatte Hans Demant aber betont, dass dies erst jenseits von ca. 250 000 Fahrzeugen sinnvoll. Doch davon ist Opel weit entfernt.

Wie Opel-Pressesprecher Andreas Kroemer auf Anfrage unserer Redaktion erklärte, geht es derzeit um ca. 40 000 Astra. Damit stehe eine Produktion des Modells in den USA "aktuell nicht zur Debatte". Auswirkungen auf den Standort Bochum seien also nicht zu befürchten. Kroemer verwies darauf, dass sich der Import der 40 000 Fahrzeuge in die USA sich auch wirtschaftlich. Eine Fertigung in den USA müsse erst aufgebaut werden. "Und das kostet viel Geld". So wie der Astra weiter von Antwerpen nach Amerika verschifft werde, wird nach Aussage des Firmensprechers der GT weiter n Amerika gebaut und in Europa verkauft.

US-Markt

Abschließend bezeichnete Andreas Kroemer den Astra als eine "Ergänzung des Angebots von Saturn". Gleichwohl baut Opel erstmals seit 30 Jahren wieder in großem Stil Autos für den US-Markt. In der Vergangenheit hatte sich vor allem der Betriebsrat immer wieder dafür stark gemacht, dass die sparsamen europäischen Modelle in die USA expandiert werden sollten - und hatte natürlich dabei vor allem die beiden Bochumer Erfolgsmodelle Astra und Zafira besonders im Blick. Die sollen nach dem Willen des Opel Vorstandes auch in der nächsten Generation in Bochum vom Band laufen.