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Organische Abfälle gehören in Biotonne

AHE informiert

Der Ennepe-Ruhr-Kreis und seine Abfallentsorgungsgesellschaft AHE betreiben im Bebbelsdorf eine Biogasanlage, in der organische Abfälle zu Biogas verarbeitet werden. Biogas wiederum lässt sich verbrennen und so zum Heizen und zur Stromerzeugung einsetzen.

WITTEN

von Andreas Tietz

, 05.10.2014
Organische Abfälle gehören in Biotonne

Die AHE informiert über das richtige Befüllen der Biotonnen zur optimalen Gewinnung von Biogas.

Organische Abfälle sind also längst kein wertloser Müll mehr, sondern inzwischen ein begehrter Rohstoff. Nicht ohne Grund sammelt die AHE also solchen „Biomüll“ mit entsprechenden Abfalltonnen ein. Doch noch immer wissen viele Menschen nicht, was in diese Tonnen hineingehört und was nicht.25 000 Tonnen Abfälle „Jedes Jahr fallen im Ennepe-Ruhr-Kreis rund 25.000 Tonnen an organischen Abfällen an“, weiß Daniel Kozik, der die AHE un Sachen Marketing und PR betreut. „50 Prozent dieser wertvollen Ressourcen landen leider im Restmüll und gehen damit unwiederbringlich verloren.“ Kozik hat daher im Auftrag der AHE jetzt einen kurzen Film produziert, in dem die Arbeitsweise der Biogasanlage gezeigt wird.Dokumentation sensibilisiert Die Dokumentation soll dabei helfen, die Bürger für das Thema zu sensibilisieren. „Viele Menschen glauben beispielsweise, das in die Biotonne nur Grünschnitt gehört“, sagt Kozik. Dabei ist die Biogasanlage besonders auf die energiereichen Speisereste scharf - Fleisch, Nudeln und Fette zum Beispiel.Hochkalorischer Biomüll Aus diesem „hochkalorischen“ Biomüll lässt sich besonders viel Biogas erzeugen. Also rein in die Biotonne damit. Nicht dort hinein gehört aber beispielsweise Plastikmüll. Denn der muss anschließend in der Biogasanlage mit großem Aufwand wieder aussortiert werden. Was bei der Biogasproduktion übrig bleibt, ist übrigens guter Dünger, der von den Bauern gerne genommen wird.   

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