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Orientierung: Die meisten verfahren sich regelmäßig

Ratingen (dpa/tmn) Orientierung ist bei Autofahrern und Fußgängern offenbar Glückssache. Einer repräsentativen Umfrage zufolge verfahren oder verlaufen sich 93 Prozent aller Befragten regelmäßig.

Und das, obwohl sie auf Online-Karten und mobile Navigationsgeräte zurückgreifen können. Dadurch gingen im Schnitt 13 Minuten verloren, teilt der Handy-Hersteller Nokia in Ratingen mit, der die Erhebung in Auftrag gegeben hatte. Befragt wurden 12 500 Personen in 13 Ländern.

Dabei haben die 1000 in Deutschland befragten Männer und Frauen den Angaben zufolge noch den besten Orientierungssinn: 34 Prozent gaben an, sich nur selten zu verfahren oder zu verlaufen; 11 Prozent haben sich angeblich unterwegs noch nie verirrt.

Wie sehr die Verkehrsteilnehmer inzwischen auf technische Hilfe angewiesen sind, zeigen weitere Ergebnisse: So räumte ein Viertel der Befragten ein, sich ohne Online-Karten und Satellitennavigation nicht mehr zurechtzufinden. Unterschiede gibt es bei den Geschlechtern. Ein Zehntel der befragten Frauen fand es schwierig, eine herkömmliche Karte zu lesen - doppelt so viele wie bei den Männern.

Eigene Fehler bei der Wegsuche zugeben können aber offenbar beide Geschlechter gleichermaßen schlecht: So machen den Angaben zufolge 30 Prozent aller Befragten ihren Partner dafür verantwortlich, wenn sie sich verfahren - entweder weil man sich über die richtige Richtung gestritten oder weil der andere ihnen Richtungsanweisungen zugerufen hat.

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