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POND-Gründer vertont zwölf Bilder von Willi Sitte

Halle/Berlin (dpa) Zwölf Bilder von Willi Sitte (87) gibt es künftig nicht mehr nur zu sehen, sondern auch zu hören. Wolfgang «Paule» Fuchs, Musiker der Berliner Band POND, vertont sie zu elektronischer Instrumentalmusik.

POND-Gründer vertont zwölf Bilder von Willi Sitte

Zwölf Bilder des Künstlers Willi Sitte werden vertont.

Er will die Kompositionen im kommenden Jahr im Merseburger Dom uraufführen. «Es werden drei bis vier Minuten lange Stücke, die Hälfte habe ich fertig», sagte Fuchs der Deutschen Presse-Agentur (dpa). «Einmal im Vierteljahr stelle ich Sitte meine Kompositionen vor, bislang sind sie bei ihm und seiner Frau sehr gut angekommen.»

Die von Fuchs 1978 gegründete Band POND, die zu DDR-Zeiten Vorreiter in Sachen elektronischer Instrumentalmusik war, hat sich auch schon Mussorgskis «Bilder einer Ausstellung» gewidmet. Auf die Idee, sich musikalisch den Sitte-Werken zu nähern, habe ihn ein langjähriger Freund aus Halle gebracht, sagte Fuchs. Sitte, der zu den bedeutendsten Gegenwartskünstlern gehört, aber wegen seiner herausgehobenen Position in der DDR als «Staatskünstler» nicht unumstritten ist, lebt in Halle.

Die zwölf Werke, die vertont werden, haben der Musiker und der Maler gemeinsam ausgesucht. Sie stammen aus verschiedenen Schaffensperioden. Darunter sind etwa «Die Totenmaske meines Großvaters», «Die Rückgabe des Apfels», «Der Höllensturz», «Der Montagearbeiter» und «Im Namen Gottes». «Die Hälfte der Bilder ist ebenso wie die Musik dazu düster, die andere Hälfte aber genau das Gegenteil», sagte Fuchs. «Die Musik enthält vor allem Elemente aus dem Rock, aber auch aus der Klassik.»

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