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Panasonic kündigt Fernseher mit Internetzugang an

Berlin (dpa) Panasonic will erstmals auch das Internet auf seine Flachbild-Fernseher bringen. Der japanische Elektronikkonzern kündigte auf der IFA (29. August bis 3. September) in Berlin ein neues TV-Gerät seiner Viera-Reihe an.

Panasonic kündigt Fernseher mit Internetzugang an

Erstling für den europäischen Markt: Der Blu-ray-Recorder DMR-BW500 von Panasonic. (Bild: Panasonic/dpa/tmn)

Bei dem TV-Gerät können per Knopfdruck auf Internet-Inhalte wie die Video-Plattform YouTube, der Bilderdienst Picasa, eine Wettervorschau oder Finanznachrichten der amerikanischen Agentur Bloomberg aufgerufen werden. «IPTV ist noch immer auf dem Weg, sich einen Weg zum Massenmarkt zu erschließen», sagte Fabien Roth, Manager der TV-Gruppe von Panasonic. «Derzeitige Möglichkeiten, Internet-Inhalte über Spiekekonsolen, Settop-Boxen und Media-Center auf den Fernseher zu bringen, sind bislang nicht gerade sehr benutzerfreundlich gewesen.»

Der «Viera cast» bringe IPTV und Video-on-Demand kostenlos und ohne Zusatzgeräte auf den Fernseher. Erforderlich ist lediglich eine Internet-Verbindung. Als Premium-Partner wird der TV-Sender Eurosport insgesamt 500 Videos in hoher Auflösung (HD) in fünf Sprachen anbieten. Die «Viera cast»-Fernseher sollen ab Frühjahr 2009 auf den Markt kommen.

Panasonic hält mit seinen Flachbildfernsehern nach Angaben von Marketing-Manager Yorihisa Shiokawa in den wichtigsten europäischen Märkten einen Marktanteil von 10,1 Prozent und wies zuletzt zweistellige Zuwachsraten auf. Europa sei einer der wichtigsten Märkte für Panasonic geworden. Auf der IFA präsentiert das Unternehmen auch den weltgrößten Plasma-Bildschirm mit einer Diagonale von 150 Zoll (3,8 Meter).

Für den breiten Markt präsentiert Panasonic den ersten ultradünnen 58-Zoll-Fernseher (147 cm) mit einer Dicke von nur 24,7 Millimetern. Die Stromaufnahme sei bei den neuen Modellen halbiert worden. Nach drastisch rückläufiger Nachfrage nach Plasma-Geräten in den vergangenen Jahren bietet auch der Plasma- Spezialist Panasonic inzwischen Fernseher mit Flüssigkristall-Bildschirm (LCD) an. Im Jahr 2010 soll Panasonics erste LCD-Panel-Fabrik die Produktion aufnehmen.

Mit dem DMR-BW500 präsentierte Panasonic außerdem seinen ersten Blu-ray-Rekorder für den europäischen Markt. Er besitzt einen Twin-Receiver für den Empfang von HDTV-Sendungen und DVB-T. Nach Angaben des Herstellers lassen sich damit zwei digitale Programme gleichzeitig aufnehmen. Gespeichert werden die Aufnahmen auf der 500 Gigabyte großen Festplatte des Rekorders.

Der mit einer Ethernet-Schnittstelle ausgestattete DMR-BW500 unterstützt BD-Live für das Abrufen von Blu-ray-Zusatzinformationen aus dem Internet. Laut Panasonic kann das Gerät auch die HD-Audiosignale Dolby TrueHD und DTS-HD verarbeiten. Deutsche Heimkino-Fans werden den Rekorder vorerst nur auf der Messe bewundern können, da das Gerät zunächst nur in Frankreich eingeführt wird. Frankreich sei das einzige europäische Land, in dem HD-Inhalte im nennenswerten Umfang im Free-TV gesendet würden.

Auch für den deutschen Markt bestimmt sind zwei neue Blu-ray-Player, die Panasonic ebenfalls auf der IFA vorstellt. Beide Geräte unterstützen das Blu-ray-Profil 2.0 für interaktive Anwendungen. Der DMP-BD55 und der DMP-BD35 kommen im Oktober in den Handel. Preise nannte der Hersteller noch nicht.

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