Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

#Paradisepapers sorgt für Tweet-Sturm

Berlin. Die Veröffentlichung von Millionen Daten über Steuertricks weltweit haben im Kurznachrichtendienst Twitter zu einem regelrechten Tweet-Sturm geführt.

#Paradisepapers sorgt für Tweet-Sturm

Allein ein Tweet des Chefs der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, wurde bislang fast 11 000 Mal retweetet. Foto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

Das Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ), zu dem auch die „Süddeutsche Zeitung“ gehört, verbreiteten die Nachrichten zu den umfassenden Recherchen unter dem Schlagwort #ParadisePapers. Seit den ersten Beiträgen mit diesem Hashtag am Sonntagabend gab es bei Twitter dazu bis Montagvormittag weltweit mehr als 475 000 Tweets, darunter auch von etlichen Prominenten, wie aus einer Auswertung des dpa-Monitoringdienstes Buzzrank hervorgeht.

Insgesamt beteiligten sich bis Montagvormittag rund 200 000 Nutzer mit Tweets oder Retweets. Allein ein Tweet des Chefs der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, wurde bislang fast 11 000 Mal retweetet, also von Nutzern des Dienstes weitergesendet.

In der kurzen Nachricht beklagt Corbyn, dass die Veröffentlichungen belegten, dass es eine eigene Regel für Superreiche und eine für den Rest der Menschheit gebe, wenn es um das Bezahlen von Steuern gehe. Der reichweitenstärkste Account, der Tweets mit dem Hashtag absetzte, war @BBCBreaking des britischen Senders BBC, dem mehr als 35 Millionen Twitter-Nutzer folgen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Netzwelt

Mobilfunker wollen unerwünschte Drohnen abwehren

Düsseldorf. Mit Drohnen kann man nützliche Dinge erledigen, etwa Blutkonserven transportieren. Über Gefängnissen, geheimen Teststrecken der Automobil-Industrie oder in anderen sensiblen Umgebungen sind Drohnen jedoch unerwünscht. Mobilfunk-Technik soll nun für Sicherheit sorgen.mehr...

Netzwelt

Wie Händler Smartphones für Werbung nutzen

Berlin. Das Smartphone wird für den stationären Handel immer wichtiger. Unternehmen arbeiten an Methoden, das Gerät für Werbung im Geschäft nutzbar zu machen. Meist werten die Unternehmen die Daten anonymisiert aus - doch langfristig könnten sie andere Ziele haben.mehr...

Netzwelt

Landkreise wollen kompromisslosen Glasfaser-Breitbandausbau

Berlin. Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag auf einen umfassenden Ausbau der Breitband-Infrastruktur mit Glasfaser geeinigt. Aber wie weit soll das optische Kabel reichen? Bis zum Haus? Oder reicht der Bürgersteig? Kommunen und Landkreise wollen keine Kompromisse.mehr...