Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Park & Ride-Platz in Kirchlinde?

KIRCHLINDE Die CDU-Bezirksfraktion Huckarde will die neue, schnellere Buslinie von Kirchlinde in die Innenstadt nutzen, um auch die Hauptkreuzung in Kirchlinde zu entlasten. Die Politiker fordern einen Park & Ride-Platz. Die Frage ist, wie und wann das zu finanzieren ist.

von Von Arndt Brede

, 17.12.2007

Fraktionssprecher Peter Krause und die Bezirksvertreter Annegret Meyer und Peter Spineux stellten ihre Forderung gestern Vertretern der Stadt Dortmund und der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) vor. "Die geplante Linie 460 von Kirchlinde in die Innenstadt ist sehr attraktiv. Bei den gestiegenen Benzinpreisen, in Verbindung mit der Fahrtdauer von nur 21 Minuten, sind wir davon überzeugt, dass viele Autofahrer zum Umsteigen auf den ÖPNV bewegt werden können", sagt Peter Krause.

Vor allem Castrop-Rauxeler, die auf dem Weg in die City Kirchlinde passieren, möchten die Christdemokraten "abfangen". Sie sollen - so die Idee - ihr Auto stehen lassen und an der Haltestelle "Katholisches Krankenhaus" in die Buslinie 460 steigen. Den dafür nötigen Park & Ride-Platz möchten die Christdemokraten möglichst an der Ecke Sümpelmannstraße / Frohlinder Straße etablieren. Das städtische Grundstück sei geeignet dafür, sagt die CDU und schlägt vor, eine wassergebundene Schicht aufzutragen.

Thomas Kampmann  vom Tiefbauamt sagt, "es ist eine günstige Stelle. Man würde ungefähr 50 Parkplätze anlegen können." Er rät aber von einer "wassergebundenen Schüttung" ab: "Nach Frost und in der Tauwetterperiode würden die Autos im Schlamm stehen." Eine standfestere Lösung wurde insgesamt laut Kampmann rund 150 000 Euro kosten.

Prioritätenliste

Geld, das dafür im städtischen Haushalt für die Jahre 2008 und 2009 nicht vorgesehen sei. Was Liegenschaftsamtsleiter Lothar Staschik bestätigt: "Der Haushalt ist dicht." Die Frage sei, ob die Maßnahme in der städtischen Prioritätenliste nach vorn rücken könne und zu finanzieren sei.

Dass das 1800 Quadratmeter große städtische Grundstück genau auf der Trasse der geplanten Stadtbahn-Zulaufstrecke liegt, sehen die Fachleute übrigens nicht als Problem. "Ein Park & Ride-Platz ist nicht schädlich, falls die Stadtbahnzulaufstrecke nach Kirchlinde gebaut werden sollte", urteilt Thomas Kampmann.

Grundsätzlich sehen die DSW21 einen Park & Ride-Platz positiv, sagt Planer Lars Hirschfeld: "Das nimmt einiges vom Individualverkehr von der Straße." Bre

Die CDU will für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Huckarde einen Prüfauftrag formulieren.

  

Schlagworte: