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Party unter Platanen beim Martener Bürgerfest

Abwechslungsreiche dritte Auflage

Zum dritten Mal luden die Martener Vereine zum Bürgerfest. Neben musikalischer Unterhaltung, einer Tombola, Getränken und Speisen gab es am Samstag und am Sonntag ein buntes Programm für Kinder und eine Sonderausstellung im Schulmuseum.

MARTEN

von Carsten Sander

, 06.08.2017
Party unter Platanen beim Martener Bürgerfest

Musikerin Kelsey Klamath unterhielt die Besucher des Martener Bürgerfestes am Sonntagmittag auf dem Schützenplatz.

Unter hoch gewachsenen Platanen, von denen eine nachweislich bereits 1790 gepflanzt wurde, kamen die Martener am Samstag und Sonntag auf dem Platz zwischen Schulmuseum und Schützenheim zusammen, um ihr Bürgerfest zu feiern. Auch wenn das Wetter durchwachsen war, herrschte Biergartenatmosphäre, und zur Musik von „Isabelle“ wurde Foxtrott getanzt. Die Stände, die allesamt Martener Vereine betreiben, boten Getränke, Würstchen und Geschicklichkeitsspiele an.

Zusammen können die Vereine so ein Fest auf die Beine stellen

„Die Vereine sollen Geld für ihre Aktivitäten hinzuverdienen können“, erklärt Organisator Rainer Gallen vom Martener Forum. Allein sei es für einen Verein schwierig, solch ein Fest auf die Beine zu stellen, und daher habe man das Bürgerfest organisiert. Dabei hätten auch Zuschüsse vom Stadtbezirksmarketing und dem Aktionsplan Soziale Stadt geholfen.

Anlässlich des Festes wurden auch die Räumlichkeiten des Schulmuseums genutzt. Im Erdgeschoss gab es alte, in Vergessenheit geratene Spiele für Kinder und im Obergeschoss eine Sonderausstellung zur Umgestaltung der Autobahnbrücke.

Ulrich Thimm, der die Kinder betreute, hatte alle Hände voll zu tun. Die Kinder vergnügten sich beim Pfennigwerfen, Knickern oder beim Gummitwist.

Entwürfe für Neugestaltung der Stadtbahn-Haltestelle zu sehen

In den Schaukästen im ersten Stock war zu sehen, welche Entwürfe der Künstler Mark Gmehling für die Neugestaltung der Stadtbahn-Haltestelle unter der Autobahnbrücke der A 45 eingereicht hat. Als Aushängeschild und Eingang nach Marten sei es wichtig, dass der Bereich einladender gestaltet wird, als er bisher ist, erklärte Rainer Gallen. Noch in diesem Jahr soll es umgesetzt werden.

Neben den Kooperationen mit den hiesigen Vereinen gibt es auch eine mit Bethel. Die Integration von Behinderten sei ein wichtiges Thema, und so arbeiteten einige der Bewohner beim Verkauf von Wundertüten, Glückspielen und beim Dosenwerfen mit.

Renate Stöcker vom Bürgerschützenverein Marten, den es schon seit 1833 gibt, verkaufte Kuchen. Natürlich habe die Schützin, die in ihrer Freizeit mit dem Luftgewehr schießt, auch einen gebacken – wie alle Frauen des Vereins. Bei der Tombola, für die an beiden Tagen Lose verkauft wurden, ging keiner leer aus. 1000 Preise hatten Martener Geschäftsleute gestiftet. 

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