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Konzert in Köln

Passengers neue Songs lösten Euphorie aus

KÖLN Geschichten in Musik zu verpacken - das ist es, was Passenger ausmacht. Der Singer und Songwriter brachte die neuen Songs seines jüngsten Albums "Young as the Morning, Old as the Sea" mit ins Kölner Palladium - und löste mit klanggewaltiger, fast krachiger Opulenz Euphorie aus.

Passengers neue Songs lösten Euphorie aus

Der britischen Singer-Songwriter Passenger begeisterte seine Fans im Kölner Palladium.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, und daher glauben viele tausend Musiker unbeirrt an eine Karriere als Popstar. Und manchmal spielt das wirkliche Leben sogar mit, das Märchen wird wahr, und der Straßenmusiker von Gestern findet sich plötzlich auf großen Bühnen wieder. So lief auch die Geschichte von Passenger. Spätestens seit seinem Durchbruch mit "All the Little Lights" füllt Mike Rosenberg, so der eigentliche Name des gebürtigen Engländers aus Brighton und Wahl-Australiers, größere Hallen, zugige Straßenecken oder Plätze gehören längst der Vergangenheit an.

Mit "Somebody`s Love" vom "Young as the Morning, Old as the Sea"-Album startet der Musik-Reisende, der von einer vierköpfigen Band unterstützt wird, mit moderaten Klängen. Die gelegentlich hohe Stimmlage von Passenger erinnert ein wenig an die von James Blunt, doch im Gegensatz zu diesem strahlen die Passenger-Songs einen ungleich optimistischeren Blick auf das Leben und letztlich eine größere musikalische Lebendigkeit aus.

Beste Beispiele sind "27" sowie "Anywhere", das auch von Paul Simons Klassiker "Graceland" hätte stammen können. Die neuen Songs beeinhalten grundsätzlich musikalisch kaum Neues, vieles kennt man von "All the Little Lights" oder "Whispers". Allerdings darf nicht vergessen werden, dass Passenger sich stets auf hohem musikalischen Niveau bewegte, und dieses problemlos hält. Welche dramaturgische Bandbreite der 42-jährige Singer-Songwriter beherrscht, beweist er am intensivsten mit dem Simon-and-Garfunkel-Klassiker "The Sound of Silence", den er zunächst verschleppt mit filigraner Intonation singt, um ihn dann bis in eine klanggewaltige bis krachige Opulenz zu steigern.

Auf eine sympathisch unverkrampfte Art verpackt er Geschichten in Musik oder erzählt sie um die Musik herum, auf jeden Fall strahlt er eine besondere Authentizität aus, die keine Distanz zum Publikum zulässt. Dafür gibt es zurecht euphorischen Applaus. 

 

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