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Personell gebeutelt gegen den „FC Bayern des Kreises“

SV Schermbeck trifft im Kreispokal-Halbfinale auf den TuS Haltern

Die Westfalenliga-Fußballer des SV Schermbeck treffen am Abend im Kreispokal Halbfinale auf den TuS Haltern. A-Jugend-Torwart Lukas Peto steht dabei vor seinem Debüt, da die etablierten Torhüter verletzt ausfallen.

Schermbeck

von Niklas Berkel

, 10.04.2018
Personell gebeutelt gegen den  „FC Bayern des Kreises“

Am Wochenende sah Schermbecks Kapitän Nikolaj Zugcic (v.) gegen den BSV Roxel Gelb-Rot. Im Kreispokal-Halbfinale fehlt er deshalb gegen den TuS Haltern. Foto: Pieper

Um 19.30 Uhr erwartet der SV Schermbeck den TuS Haltern im Halbfinale des Kreispokals. Dabei sind die Gastgeber personell arg gebeutelt. „Das ist eine große Hürde“, sagt SVS-Trainer Thomas Falkowski.

Kreispokal, Halbfinale

SVS - TuS Haltern

Mi., 19.30 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog 52, 46514 Schermbeck

Torwart Tim Krückemeier fällt mit Verdacht auf Bänderriss aus. Den anderen Keeper des SV Schermbeck, Benjamin Carpentier, könnte es sogar noch schlimmer getroffen haben: Er fehlt mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss.

Gegen den Tabellendritten der Oberliga steht deshalb A-Jugend-Torwart Lukas Peto vor seinem Senioren-Debüt. Angst davor, ihn zu bringen, hat Trainer Falkowski aber keine: „Ich vertraue den Jungen. Auch Till Goeke, der aus der A-Jugend dabei ist.“

Denn nicht nur die Torhüter fehlen Falkowski im Kreispokal: Auch Nikolaj Zugcic, Marcel Titz und Kevin Rudoplh können nicht auf dem Platz stehen. Den Pokal wolle Falkowski unbedingt gewinnen, in der personellen Konstellation allerdings an ein Weiterkommen zu denken, sei schwierig − das muss auch der Trainer zugeben. „Wir müssen kleine Brötchen backen“, sagt er.

Niemöller warnt vor SVS

Das Spiel von vornrein abschenken will der 35-jährige trotzdem nicht. „Haltern ist der FC Bayern des Kreises, die sind auf jeder Position doppelt besetzt“, lobt er, „aber ich kenne auch die Schwächen des TuS Haltern.“ Er werde sich einen Matchplan ausdenken, der einen Sieg ermöglichen soll. „Wir wollen Haltern das Leben so schwer wie möglich machen.“

Halterns Trainer Magnus Niemöller warnt trotz der Personalsorgen des SVS vor Falkowskis Elf: „Wir wissen, dass wir Schwerstarbeit verrichten müssen.“ Der SVS sei eine erfahrene Topmannschaft, die immer wettbewerbsfähig sei, lobt er.

Personell wird Niemöller wohl eine Mischmannschaft aus Stamm- und Ergänzungsspieler auf den Platz schicken: Spieler wie Stefan Oerterer und Lukas Opiola seien Rhythmusspieler, denen die kurze Pause wenig ausmachen würde, sagt Niemöller. Spieler wie Lukas Diericks und Lars Pöhlker hingegen kommen eher über die Physis. „Vielleicht lassen wir ihnen eine Pause bis Sprockhövel.“