Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Pflege von Angehörigen kann für Rente angerechnet werden

Berlin. Die Pflege von Angehörigen zu übernehmen, ist eine ganz persönliche Entscheidung. Damit Pflegende später bei der Rente nicht benachteiligt werden, erhalten sie einen Ausgleich.

Pflege von Angehörigen kann für Rente angerechnet werden

Der Gesetzgeber zählt die ehrenamtliche Pflege wie eine Erwerbsarbeit. Die Rentenbeiträge trägt die Pflegekasse des Gepflegten. Foto: Mascha Brichta

Wer seine Erwerbstätigkeit für die Pflege eines Angehörigen einschränkt oder aufgibt, erwirbt in dieser Zeit entsprechend geringere Rentenansprüche. Allerdings gibt es hierfür einen Ausgleich, erklärt die

Denn der Gesetzgeber zählt die ehrenamtliche Pflege bei der Rente wie eine Erwerbsarbeit. Die dafür zu zahlenden Rentenbeiträge trägt die Pflegekasse des Gepflegten.

Die Höhe der Rentenbeiträge richtet sich nach dem Pflegegrad des Pflegebedürftigen und nach dem Umfang, in dem professionelle Pflegedienste bei der Versorgung helfen. Als Faustregel gilt: je höher der Pflegegrad und je weniger professionelle Unterstützung, desto mehr Rente bekommen Pflegende für ihre Tätigkeit.

Wichtig zu beachten: Wer die Pflege übernimmt, darf das nicht erwerbsmäßig tun. Zudem muss die Pflege mindestens zehn Stunden, verteilt auf wenigstens zwei Tage pro Woche, in häuslicher Umgebung erfolgen. Werden mehrere Personen gepflegt, können die einzelnen Pflegezeiten zusammengerechnet werden.

Beim Pflegebedürftigen selbst muss mindestens der Pflegegrad 2 festgestellt worden sein. Eine gegebenenfalls neben der Pflege noch ausgeübte Tätigkeit darf 30 Stunden in der Woche nicht überschreiten.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Geld und Recht

Ladendiebstahl kostet dem Einzelhandel Milliarden

Köln. Ladendiebstähle sind im Handel ein Dauerärgernis. Die Branche liefert sich ein Wettrüsten mit Kriminellen, die immer professioneller vorgehen. Doch mit Blick auf den Kunden sind Sicherheitsmaßnahmen oft ein Balanceakt.mehr...

Geld und Recht

Arbeitnehmer wünschen sich Sicherheit bei Betriebsrente

Frankfurt/Main. Für viele Beschäftigte wird die finanzielle Absicherung im Alter neben der gesetzlichen Rente immer wichtiger. Eine Möglichkeit ist die Betriebsrente. Arbeitnehmer haben genaue Vorstellungen, was sie von dem Zusatzplus erwarten.mehr...

Geld und Recht

So gelingt der Krankenkassenwechsel

Berlin. Wer die Krankenkasse wechselt, kann der Stiftung Warentest zufolge Geld sparen. Denn die Zusatzbeiträge und Extraleistungen der Kassen variieren. Aber wie vollzieht man den Wechsel am besten?mehr...

Geld und Recht

Zählerstand direkt beim Einzug dem Versorger mitteilen

Erfurt. Wieviel Wasser oder Strom verbraucht wird, ist von Haushalt zu Haushalt verschieden. Wer in eine neue Wohnung einzieht, sollte den Zähler direkt ablesen. So lassen sich eventuelle Unterschiede im Verbrauch direkt feststellen.mehr...

Geld und Recht

Versicherungsschutz für Bankschließfach reicht oft nicht

Berlin. Wertvolles kommt in den Tresor - oder in ein Bankschließfach. Doch was, wenn der Inhalt abhanden kommt oder zerstört wird? Der Versicherungsschutz der Banken reicht dann nicht immer aus. Hilfe bietet aber eine ganz andere Police.mehr...

Geld und Recht

Wie Verbraucher ihre Immobilienfinanzierung absichern

Kiel. Momentan sind die Zinsen im Keller. Doch früher oder später werden sie auch wieder steigen. Verbraucher, die eine Immobilie finanzieren, sollten sich in jedem Fall darauf einstellen. Dabei gibt es drei Möglichkeiten.mehr...