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Pilgerweg führt durch den Süden

IM SÜDEN Auch durch den Bestseller von Hape Kerkeling "Ich bin dann mal weg" ist das Wandern auf dem Jakobspilgerweg wieder populär geworden.

von Julia Gaß

, 28.12.2007

Wie berichtet möchte die Altertumskommission für Westfalen nun den alten Pilgerweg von Osnabrück nach Köln reaktivieren. Die Wege sind eingezeichnet - in Dortmund hat der Sauerländische Gebirgsverein, Bezirk Dortmund-Ardey, nun die Aufgabe, die (Foto) entlang des Weges anzubringen. Eine gelbe Muschel auf blauem Grund auf Metallschildern, Folien oder an Bäume gemalt, weist den Pilgern den Weg. Auf Dortmunder Boden ist die Wanderstrecke 80 Kilometer lang.

"In vier Gruppen mit jeweils zwei Leuten bringen wir die Schilder ab Februar an", erzählt Jürgen Erdmann, Bezirkswegewart des SGV und "Herr der Karten". Bis Mitte April muss der Pilgerweg ausgeschildert sein, Ende April wird er der Öffentlichkeit vorgestellt.

In Brechten stoßen die Pilger aus Osnabrück auf Dortmunder Boden. Erste Station ist die alte Dorfkirche. Über das Burgholz, den Nordmarkt, die Münster- und Brückstraße, vorbei an Reinoldi-, Marien-, Propstei- und Petrikirche führt der Jakobsweg über die Hohe Straße und durchs Kreuzviertel in den Dortmunder Süden.

Den Bolmker Weg erwandern die Pilger, durch den Rombergpark werden sie geleitet und auf den Hacheneyer Kirchweg. Die Alte Kirche in Wellinghofen ist wie in der Ursprungszeit des Pilgerweges eine Station. Über die Durchstraße, die Kirchhörder Straße und die Bittermark gelangen die Wanderer dann zur Syburg. St. Peter ist eine weitere Pilgerstation. Die Kirchen planen später an ausgewählten Tagen besondere Aktionen für Pilger. An der Ruhrbrücke am Hengesteysee übernehmen die Kollegen des nächsten SGV-Bezirks die Ausschilderung.

Der SGV ist dabei, alle Wanderkarten zu digitalisieren. Langfristig sollen diese dann im Internet abrufbar sein. 

 www.sgv.de