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Pinkwart verteidigt Kampagne

DÜSSELDORF Nordrhein-Westfalens Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat die geplante Standortkampagne des Landes verteidigt. „Nordrhein-Westfalen braucht einen starken Auftritt im Ausland“, sagte er am Dienstag. Auf diesem Feld habe das Land gegenüber Bayern und Baden-Württemberg einen deutlichen Nachholbedarf.

Pinkwart verteidigt Kampagne

Andreas Pinkwart (FDP).

In die Kampagne sollen nach den Plänen von Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) in den kommenden drei Jahren insgesamt zehn Millionen Euro fließen. Pinkwart hält eine Werbeaktion in dieser Größenordnung für notwendig. „Bescheidenheit ist sicher eine Zier, aber im globalen Wettbewerb um Arbeitsplätze gehört Klappern zum Handwerk.“ Die hervorragenden Unternehmen und Forscher aus Nordrhein- Westfalen hätten einen Anspruch darauf, angemessen im Ausland präsentiert zu werden. „Da können wir noch erheblich besser werden.“

Streit zwischen Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) und Gerhard Papke (FDP)

Zwischen Thoben und FDP-Fraktionschef Gerhard Papke war es in der vergangenen Woche zu einem Streit über die Finanzierung der Kampagne gekommen. Papke hatte kritisiert, dass es in der Koalition keine Absprache über die Gesamtsumme von zehn Millionen Euro gebe. Es seien lediglich drei Millionen Euro im Haushalt für 2008 vorgesehen. Die Wirtschaftsministerin warf Papke daraufhin vor, er habe die mittelfristige Finanzplanung des Landes nicht gelesen. Nach Angaben von Pinkwart hat das Landeskabinett die gesamte Kampagne gebilligt, aber nur drei Millionen Euro in den nächsten Haushalt aufgenommen. „Wir haben bewusst auf Verpflichtungsermächtigungen für die restliche Summe verzichtet“, sagte der Minister. Die nächsten Raten sollten jeweils jährlich im Landtag beantragt werden, damit das Parlament die Kampagne „erfolgskritisch begleiten“ könne.

Suche nach Slogan für NRW nur ein kleiner Teil der Kampagne

Die Suche nach einem Slogan für Nordrhein-Westfalen sei nur ein kleiner Teil des Auftrags für die Kampagne, sagte Pinkwart. Es sei erfreulich, dass sich bereits viele Bürger mit eigenen Vorschlägen zu Wort gemeldet hätten.

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