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Pionier der Abstraktion: Kupka-Schau in Paris

Paris. Etwa gleichzeitig mit Kandinsky gelangte der tschechische Maler František Kupka zur Abstraktion. Das Pariser Grand Palais erinnert in einer großen Retrospektive an den Ausnahmekünstler.

Pionier der Abstraktion: Kupka-Schau in Paris

František Kupka, Madame dans les verticals, 1910-1911. Foto: Francois Mori/AP

Vom Symbolismus, Neoimpressionismus über abstrakte Kompositionen bis hin zu seinem Spätwerk der 1950er Jahre: Unter dem Titel „Kupka. Pionier der Abstraktion“ widmet das Pariser Grand Palais dem tschechischen Maler eine Retrospektive.

Bis 30. Juli werden rund 300 Werke gezeigt. Sie sollen die künstlerische Entwicklung von František Kupka (1871-1957) illustrieren, der zu den ersten Künstlern zählte, die sich abstrakter Ästhetik bedienten.

Kupka studierte zunächst an den Akademien der Bildenden Künste in Prag und Wien, bevor er 1894 nach Paris ging und bald zum Umfeld der dortigen Avantgarde gehörte. Seine farbintensive, nicht-figurative Kunst leitet sich aus dem Jugendstil ab und charakterisiert sich durch rhythmische Ornamentlinien und leuchtende Arabesken. 

Die Werkschau wurde in Zusammenarbeit mit dem Pariser Centre Pompidou, der Nationalgalerie in Prag und dem Ateneum Art Museum in Helsinki organisiert. Im Anschluss an Paris geht die Ausstellung nach Prag und Helsinki. 

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