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Pizarro zurück in Bremen

Bremen (dpa) Mit Rückkehrer Claudio Pizarro in der Spitze will Fußball-Bundesligist Werder Bremen seinen Appetit auf Titel stillen. Der vom FC Chelsea ausgeliehene Stürmer präsentierte sich nach seiner Rückkehr zu seinem früheren Arbeitgeber überaus angriffslustig:

Pizarro zurück in Bremen

Claudio Pizarro (r) mit Trainer Thomas Schaaf bei der Vorstellung in Bremen.

«Werder hat die Qualität, um Titel zu holen», sagte der 29 Jahre alte peruanischen Nationalspieler bei seiner Vorstellung beim Fußball-Bundesligisten. Rund 25 Kamerateams, über 50 Journalisten und zahlreiche Kiebitze auf dem Vereinsgelände - die Präsentation des Stürmers wurde zu einem Medienereignis, wie es das eher beschauliche Bremen nicht so häufig erlebt. Pizarro sagte: «Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein. Ich hoffe, dass die Sachen für Werder sehr gut laufen.» Der Peruaner erzielte zwischen 1999 und 2001 in 56 Bundesligaspielen 29 Tore für die Norddeutschen.

Auch Manager Klaus Allofs strahlte angesichts des gelungenen Coups über das ganze Gesicht. «Er schwirrte schon lange in unseren Köpfen herum. Wir kennen ihn und sind der Überzeugung, dass er zu uns passt», sagte der 51-Jährige, einst selbst ein Klassestürmer, sichtlich zufrieden. Pizarro werde der Mannschaft mit seinem Können und seiner Erfahrung weiterhelfen.

Werder hatte sich bereits bei Pizarros Abschied von Bayern München vor Jahresfrist um ihn bemüht. «Damals war das noch nicht zu realisieren. Aber wir sind am Ball geblieben», sagte Allofs. Vor drei, vier Monaten habe es erste intensive Gespräche gegeben. Nun seien alle froh, dass das Ausleihgeschäft (ein Jahr) geklappt habe.

Das muss aber noch nicht das Ende der wiederentdeckten Beziehung sein. Pizarro selbst nährte Spekulationen, nach denen er sich ein über das Saisonende hinausgehendes Engagement beim Champions League- Teilnehmer vorstellen könne. «Klar ist das eine Option, länger zu bleiben», betonte er. Bei Chelsea hat der Stürmer noch einen Vertrag bis 2011.

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