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Poesie-Schlacht in der WerkStadt

WITTEN Eine ausdrucksstarke „Poesieschlacht der Generationen“ – alias „poetry-slam“– ging in der Studiobühne der Wittener Werkstatt über die Bretter, die die Welt bedeuten.

von Von Barbara Zabka

, 21.10.2007
Poesie-Schlacht in der WerkStadt

Sieger Markus Freise aus Bielefeld beim "poetry-slam".

Dieses Sonderprojekt der Wittener Aktion „Ab in die Mitte“ bewies einmal mehr, dass in der Ruhrstadt sehr viel literarisches Gespür vorhanden ist.

Gefördert und geschult wird es durch die Schreibwerkstatt in der Werkstatt, aber auch durch die traditionelle Lese-Ecke der Volkshochschule.

Bis zu zwölf Teilnehmer - sprich „slammer“ - können jeweils teilnehmen, eigene Texte vortragen. Jeder Beitrag darf höchstens sechs Zeitminuten in Anspruch nehmen.

Die Themen sind vielfältig: mal lustig, kritisch, nachdenklich, besinnlich. Es sind Themen, die das tägliche Leben vorgibt: Liebe, Politik, Gefühle, Probleme und vieles mehr.

Am Samstagabend trafen neun Wettstreiter gegeneinander an. Auch „Absolventen“ der Schreibwerkstatt waren dabei. Drei Runden wurden ausgefochten.

In Runde eins und zwei entschieden sechs Gäste mit Punktetafeln von eins bis zehn über Erfolg oder Misserfolg. Im Finale galt die Gunst des gesamten Publikums. der Applaus war entscheidend.

Markus Freise aus Bielefeld hatte in der letzten Runde die Nase vorn. Mit seinem Text: „Hartmann will kein Spießer mehr sein“ sicherte der Gast sich einen handgeschnitzten Pokal und eine Magnum-Flasche Sekt.

Wolfgang Busch von der Wittener Lese-Ecke belegte den zweiten Platz mit seinem Schlusstext: „Falle und Stern“. „Bis zum Schluss war die Stimmung in der vollbesetzten Studiobühne super,“ freut sich Organisatorin Simone Bettray.