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Pole Kwiatkowski gewinnt Tirreno-Adriatico

San Benedetto del Tronto. Michal Kwiatkowski, Ex-Weltmeister und Sanremo-Sieger von 2017, gewinnt die Fernfahrt Tirreno-Adriatico. Nicht überzeugen kann der umstrittene Chris Froome, dem eine Doping-Sperre droht.

Pole Kwiatkowski gewinnt Tirreno-Adriatico

Michal Kwiatkowski aus Polen hat die Rad-Fernfahrt Tirreno-Adriatico gewonnen. Foto: Yuzuru Sunada/BELGA

Radprofi Michal Kwiatkowski ist in Topform und hat sich beste Voraussetzungen für den kommenden ersten Frühjahrs-Klassiker Mailand-Sanremo geschaffen.

Vier Tage vor dem Start der Classicissima in Mailand, die der Pole als Vorjahressieger in Angriff nimmt, gewann der Ex-Weltmeister die Vorbereitungs-Fernfahrt Tirreno-Adriatico.

Der 27-Jährige ließ sich auch im abschließenden Einzelzeitfahren über 10 Kilometer an der Adriaküste in San Benedetto del Tronto das Blaue Trikot des Spitzenreiters nicht mehr abnehmen. In der Endabrechnung siegte der Ex-Weltmeister mit 24 Sekunden vor dem Italiener Damiano Caruso. Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin enttäuschte und kam nicht unter die ersten 20. Den Tagessieg holte sich nach 11:14 Minuten der australische Ex-Stunden-Weltrekordler Rohan Dennis.

Kwiatkowski, der im Vorjahr in Sanremo hauchdünn vor dem - zu siegessicheren - Peter Sagan gewonnen hatte, war im vergangenen Juli einer der treuesten Helfer des viermaligen Tour-de-France-Siegers Chris Froome. Er unterstützte den umstrittenen Briten, der bei der 53. Auflage der Tirreno-Fernfahrt unterging, bis zur Selbstaufgabe. Froome, der am Dienstag 20 Sekunden auf Dennis verlor, steht wegen seiner erhöhten Werte des Asthmamittels Salbutamol weiter unter Doping-Verdacht und riskiert eine Sperre.

Der zuständige Weltverband UCI hat sich aber immer noch nicht zu einer Entscheidung durchgerungen, die viele namhafte Radprofis und Tour-Direktor Christian Prudhomme fordern. Laut Reglement hat Froome die Chance, seine erhöhten Werte zu erklären, weil der Einsatz des Asthma-Präparats bis zu einer Grenze von 1000 Nanogramm pro Milliliter Urin gestattet ist. Froome wies bei einer Kontrolle im September 2017 das Doppelte auf.

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