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Vier Schwerverletzte in Oberhausen

Polizei ermittelt nach schwerem Kirmes-Unfall

Oberhausen Nach dem schweren Unfall auf einem Kirmes-Karussell in Oberhausen am Wochenende suchen Polizei und Gutachter nach der Unglücksursache Vier Menschen waren am Samstag schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen hatten sich am „Love Express“ während der Fahrt Teile gelöst und mehrere Fahrgäste getroffen.

Polizei ermittelt nach schwerem Kirmes-Unfall

Eine Frau wurde nach dem Unfall am Samstag auf der Intensivstation behandelt. Zahlreiche Besucher des Jahrmarkts, die alles mit angesehen hatten, erlitten einen Schock und wurden von Psychologen betreut.

Allein die Befragung der vielen Zeugen auf dem gut gefüllten Kirmesplatz werde mehrere Tage dauern, sagte ein Polizeisprecher. Parallel dazu sollen Fachleute der Kriminalpolizei und vom TÜV das Fahrgeschäft genau untersuchen und den Unfallhergang rekonstruieren. 

Kirmes öffnet am letzten Tag ganz normal

Während der „Love Express“ geschlossen bleibt, soll die Fronleichnamskirmes am Montag noch einmal ganz normal öffnen. Am Montagabend ist das bunte Treiben im Stadtteil Sterkrade dann ohnehin zu Ende.

Insgesamt elf Personen mussten am Samstagabend notärztlich versorgt werden. Bei einem Fahrgeschäft hatten sich mehrere Teile des Aufbaus gelöst, teilte die Polizei mit. Drei Frauen und ein Mann zwischen 19 und 44 Jahren wurden schwer verletzt. Sie wurden mit Verdacht auf Schädelbruch, Kieferbruch und Schulterbruch ins Krankenhaus eingeliefert und mussten zum Teil noch in der Nacht operiert werden. Lebensgefahr bestehe aber nicht.

Sieben Besucher erleiden einen Schock

Sieben weitere Kirmes-Besucher, die auch im Karussell gesessen oder angestanden hatten, erlitten einen Schock und wurden von Notfallseelsorgern betreut. Der Betrieb des Fahrgeschäftes wurde direkt nach dem Vorfall eingestellt und der Bereich abgesperrt. Die Polizei sowie ein externer Sachverständiger übernahmen die Ermittlungen.

Das Fahrgeschäft ist eine sogenannte Wellenbahn, bei dem die Kirmes-Besucher auf einer hügeligen Bahn im Kreis fahren. Bolzen am Karussell seien nicht durch die nötigen Splinte - das sind stiftähnliche Sicherungselemente für Maschinen und Fahrzeuge - gesichert gewesen, teilte die Polizei nach ersten Ermittlungen mit.

Durch die Vibration während des Betriebs hätten die Bolzen sich gelöst und vier Menschen schwer verletzt. Derzeit ermittelt die Polizei, wer für den Aufbau und die fehlerhafte Sicherung des Karussells verantwortlich ist.

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