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Polizei in Berlin und Hamburg gegen Mai-Randale gewappnet

Berlin/Hamburg. Die Polizei in Berlin und Hamburg hat sich gegen mögliche Gewaltausbrüche von Linksextremisten am 1. Mai gewappnet. Allein in Berlin sind rund um den Feiertag 5300 Polizisten aus der Hauptstadt, aus neun anderen Bundesländern sowie der Bundespolizei im Einsatz.

Auch in Hamburg hat die Polizei in diesem Jahr nach den Krawallen beim G20-Gipfel vom Juli vergangenen Jahres ein besonders wachsames Auge auf die extremen Linken.

Am Abend des 1. Mai (ab 18.00 Uhr) will die linksextreme Szene in Berlin wie in den vergangenen Jahren die übliche sogenannte revolutionäre 1.-Mai-Demonstration starten. Seit vielen Jahren gibt es dabei oder danach Gewaltausbrüche und Angriffe auf die Polizei. Innensenator Andreas Geisel (SPD) befürchtet, dass in diesem Jahr der Kurdenkonflikt die Stimmung zusätzlich anheizen könnte.

In Hamburg wollen Linksextreme ebenfalls bei einer „Revolutionären 1. Mai-Demo“ (ab 18.00 Uhr) vom Hauptbahnhof nach Wandsbek ziehen und gegen den Kapitalismus demonstrieren. Laut Polizei sind 1500 Teilnehmer angemeldet. Hinter der Demonstration steht der Rote Aufbruch, der vom Verfassungsschutz als gewaltorientiert eingestuft wird. Die Polizei erwartet jedoch nach eigenen Angaben einen friedlichen Verlauf.

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