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Polizei warnt vor Dieben

WITTEN Die Polizei warnt die Wittener vor Taschendieben, die oft mit Tricks arbeiten.

26.10.2007

Beim verkaufsoffenen Sonntag am 28. Oktober in der Wittener Innenstadt werde die Polizei sehr aufmerksam sein, denn immer wieder kommt es in letzter Zeit zu Taschen- und Trickdiebstählen im Einkaufsgewühl.

Gemeint sind die Taschen- und Trickdiebe, die in Geschäften, Einkaufsstraßen, Bahnen und Bussen, an Fußgängerüberwegen, Ampeln, Haltestellen, Gaststätten, Krankenhäusern, Sport- und Freizeiteinrichtungen und vielen anderen Orten ihre Opfer suchen.

Grundsätzlich sind diese Täter, vielfach sogar Kinder (“Klau-Kids“), ganzjährig im gesamten Regionalbereich unterwegs, so die Polizei.

Oft treten sie als Gruppe auf, reisen mit der Bahn an und versuchen, in kurzer Zeit möglichst viele Opfer zu finden. Danach gehe es weiter in die nächste Stadt.

Besonders vorsichtig sollte jeder Bürger auf Trödelmärkten und anderen stark besuchten Veranstaltungen sein. Dort treffe man Taschendiebe besonders häufig an, so die Polizei.

Diesen Kriminellen werde es zudem oft sehr leicht gemacht, da viele Personen noch zu leichtsinnig und unaufmerksam seien und ihre Handtaschen unbeaufsichtigt lassen oder diese schlichtweg nicht verschließen.

Gewarnt werden müsse auch immer wieder vor den Schwindlern und Trickdieben, die in allen möglichen Verkleidungen und mit Ausreden aller Art die Spenden- und Hilfsbereitschaft ausnutzen.

Auch die Gesetzesbrecher, die insbesondere ältere Mitbürger um Wechselgeld oder Münzen für beispielsweise Parkautomaten  ansprechen und dann ungeniert beim Suchen das Scheingeld aus den Geldbörsen zögen, tauchten  immer wieder auf.

Im Rahmen der Schwerpunktaktion “Wittener Herbst“ werde die Polizei an diesem Sonntag in der Innenstadt Präsenz zeigen und mit Flugblättern und Informationsmaterial den Taschendiebstahl thematisieren.

Polizeioberrat Ed Freyhoff:  “Mein Team und ich wünschen ihnen eine schöne Shopping-Tour in der Ruhrstadt. Wenn sie aber verdächtige Beobachtungen machen, zögern Sie bitte nicht, den Notruf 110 zu wählen. Er ist  und bleibt  kostenlos!“