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Hundeausbildung

Polizeischule will auf Stachelhalsbänder verzichten

NRW Bei der Grundausbildung von Diensthunden will die Landespolizeischule keine Stachelhalsbänder mehr einsetzen. „In unserem neuen Lehrgang erproben wir gerade, ob wir auf dieses Instrument verzichten können“, sagte Victor Ocansey, Sprecher des Landesamtes für Aus- und Fortbildung der Polizei in NRW, am Dienstag.

Polizeischule will auf Stachelhalsbänder verzichten

Bei der Grundausbildung von Diensthunden will die Landespolizeischule keine Stachelhalsbänder mehr einsetzen.

Damit reagiert die Polizei auch auf eine Debatte um Methoden der Diensthundeausbildung. Einzelnen Hundeführern waren martialische Erziehungsmethoden, etwa mit Elektroschockhalsbändern, vorgeworfen worden. 

Bislang hätten sich die Vorwürfe gegen Hundeführer in Köln und einen Ausbilder in Münster allerdings nicht erhärtet. „Wir sind aber sensibilisiert und möchten so weit wie möglich auf Gewalt verzichten“, sagte Ocansey weiter.

Die Polizei setze auf Lernen durch positive Verstärkung, um das Vertrauen zwischen Hund und Halter zu festigen. „Ganz ohne Zwang geht es aber nicht bei jedem Hund“, sagte der Sprecher der Landespolizeischule weiter. Insofern sei es den Hundeführern der Polizei weiterhin freigestellt, auf Halsbänder mit Stacheln zurückzugreifen. „Wenn sich unser Test als erfolgversprechend erweist, könnte das auch ein Modell für NRW werden“, sagte er weiter. 

Im Gegensatz zu Elektroimpuls-Bändern ist der Einsatz von Stachelhalsbändern in Deutschland nicht verboten. Dem Tierschutz widerspreche nur, was über einen längeren Zeitraum erheblichen Schmerz auslöse.

SCHLOSS HOLTE-STUKENBROCK "Freund und Helfer“ - gilt das bei der Polizei auch für die Diensthunde? Es gab Vorwürfe wegen angeblich brutaler Trainingsmethoden in NRW. Die aber sind tabu, stellt die Polizei klar.mehr...

dpa

 

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