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Praxis-nahes Studium

MITTE Die enge Kooperation mit der Wirtschaft ist an der Technischen Fachhochschule Georg Agricola zu Bochum Programm. Mit praxisnah ausgerichteten Studienangeboten orientiert die TFH ihre Ingenieurausbildung am aktuellen Bedarf in der Industrie.

25.10.2007

Davon konnten sich Unternehmensvertreter der Vereinigten Industrieverbände von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung e.V. (VIV) bei einem Besuch an der TFH in Bochum überzeugen. Sie interessierten sich vor allem für das Angebot „Ausbildung plus Studium“ (ApS), das an der TFH derzeit im Bereich elektrischer Energietechnik angeboten wird. Absolventen des dualen ApS-Studiums eignen sich wegen ihrer besonders praxisnahen Qualifikation vor allem als Betriebsingenieure, die auf dem aktuellen Arbeitsmarkt besonders gefragt sind - nicht zuletzt bei den angereisten VIV-Mitgliedern.

Bedarf der Industrie

Prof. Dr.-Ing. Günter Schulz, Vizepräsident der TFH Georg Agricola, stellte gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Reinhard Schröder und Professor Dr.-Ing. Markus Gehnen aus dem Wissenschaftsbereich Elektro- und Informationstechnik das ApS-Angebot der TFH in der Energietechnik vor. Mit der ihr eigenen Dynamik als kleine, private Hochschule habe die TFH das ApS-Studium für den Bedarf der Industrie maßgeschneidert.

Besondere Einstellung

Neugierig waren die Unternehmensvertreter auch auf die Erfahrungsberichte zweier ApS-Studenten, die ihren Alltag zwischen Studium und Ausbildung anschaulich beschrieben. Jan Fischer, ApS-Student von der DSK AG, nimmt bei seinen ApS-Kommilitonen eine starke Motivation wahr: „Wir ApSler haben sicher eine besondere Einstellung zum Studium, weil wir schließlich einen Arbeitsvertrag mit dem ausbildenden Unternehmen haben.“ Für Alexander Berndt, ApS-Student von der Klaus Union GmbH & Co. KG, bietet die TFH optimale Voraussetzungen, um die doppelte Herausforderung meistern zu können: „Das Lernen in kleinen Gruppen und der direkte Kontakt zu den Professoren hilft uns sehr dabei, das kompakte Studium in der vorgesehenen Zeit zu schaffen.“

Bei einem anschließenden Rundgang durch die Hochschule konnten die VIV-Unternehmer sich von der Qualität der technischen Ausstattung in den TFH-Laboren überzeugen. Nicht zuletzt dank der engen Kontakte zur Industrie verfügt die Hochschule über das entsprechende Equipment für eine qualitativ hochwertige Praxisausbildung der Studierenden.

Optimale Ingenieurausbildung

Die TFH-Professoren freuten sich über die positive Resonanz für „Ausbildung plus Studium“. Der Kontakt zum VIV macht deutlich, dass die Technische Fachhochschule Georg Agricola mit bedarfsgerechten Studienangeboten auch außerhalb der eigenen Region wahrgenommen wird. Gemeinsam können Hochschule und Unternehmen durch eine optimierte Ingenieurausbildung dazu beitragen, Nordrhein-Westfalen als Innovationsstandort weiter zu stärken. Weitere Gespräche zwischen TFH Georg Agricola und VIV sind in jedem Fall geplant.