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Preis ehrt Hospizarbeit

WIEMELHAUSEN Die Hospizarbeit in Bochum und Wattenscheid erhält den 11. CDU-Bürgerpreis für ihr ehrenamtliches Engagement. „Es gibt Momente im Leben, in denen man nicht mehr viel machen, aber viel tun kann,“ sagte Gesine Maurer vom Hospizverein Wattenscheid.

von Von Christine Konkel

, 14.10.2007
Preis ehrt Hospizarbeit

Ulrich Schirmer (rechts) nimmt den Preisfür den Hospizverein Wattenscheid entgegen.

 „Man hat den Eindruck, dass es von Jahr zu Jahr wichtiger wird diesen Preis zu verleihen.“ Mit diesen Worten begrüßte Klaus Franz, Kreisvorsitzender der CDU, am Sonntagmorgen um 11 Uhr die Gäste zur Verleihung der Auszeichnung. Diese wird in diesem Jahr erstmalig geteilt. Jeweils die Hälfte des mit 1000 Euro dotierten Preises erhalten das Hospiz St. Hildegard sowie der Hospizverein Wattenscheid. „Es lag nahe den Preis zu teilen, um die wichtige Arbeit in gleicher Weise zu würdigen“, erläutert Franz bei der Feierstunde im Hospiz St. Hildegard.

Engagement gewürdigt

Aufgrund einer privaten Spende dürfen sich die beiden Preisträger zudem über jeweils weitere 250 Euro freuen. Bei der Bestimmung des diesjährigen Preisträgers, war sich die Jury schnell einig. „Wir hatten insgesamt 15 Vorschläge, doch unsere Wahl erfolgte einstimmig“, führt er aus. Man hätte bei den Beratungen gemerkt, dass einem die Arbeit der Hospizvereine nahe geht. „Solches Engagement muss in Zeiten, in denen die Mittel immer knapper und knapper werden, unbedingt gewürdigt werden“, so Franz. Bevor der Bürgerpreis entgegengenommen wurde, stellten sich das Hospiz St.Hildegard und der Hospizverein Wattenscheid jedoch den anwesenden Gästen vor. So warf Monika D. Cornelius, Leiterin des Hospizes St. Hildegard, noch einmal einen Blick fast 12 Jahre zurück, als bei der Eröffnung schon zahlreiche Ehrenamtliche helfen wollten. Gesine Maurer vom Hospizverein Wattenscheid unterstrich, dass „es Momente im Leben gibt, in denen man nicht mehr viel machen, aber viel tun kann.“

Von Bochumern für Bochumer

Stellvertretend nahmen ihn Prof. Dr. H.A. Neumann für das Hospiz St. Hildegard und Ulrich Schirmer für den Hospizverein Wattenscheid entgegen. „Das Hospiz ist eine Einrichtung von Bochumern für Bochumer“, freute sich Neumann und dankte noch einmal allen Mitarbeitern. Nach der Preisverleihung gab es Gelegenheit zu Gesprächen mit den anwesenden CDU Mitgliedern, denn „es ist wichtig sich auszutauschen, denn je mehr wir wissen, desto mehr können wir unterstützen“, so Franz in seinem Schlusswort.