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Premiere für Hrubesch als U-21-Coach

Düsseldorf (dpa) Nach dem Gewinn der Europameisterschaft mit der U 19 soll Horst Hrubesch als Interimstrainer nun auch die U-21-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf die kommende EM einstimmen.

Premiere für Hrubesch als U-21-Coach

Horst Hrubesch ist jetzt Trainer der U-21-Junioren des DFB.

«Für uns fängt das Turnier jetzt schon an. Die Mannschaft kann ein Zeichen in Hinblick auf die Auslosung und die Endrunde setzen», sagte der DFB-Trainer vor seiner Premiere beim letzten Testspiel gegen Italien in Osnabrück. «Ich freue mich auf das Spiel, die meisten der Jungs habe ich ja schon in jüngeren Jahrgängen betreut», sagte Hrubesch im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Der 57 Jahre alte Fußball-Lehrer hat keine Sekunde gezögert, als die Verantwortlichen des DFB ihn baten, nach der Entlassung von Dieter Eilts vor zwei Wochen die Mannschaft für die letzte Partie des Jahres zu übernehmen. «Das war irgendwie logisch, weil ich ja auch bei den Playoff-Spielen gegen Frankreich dabei war», sagte Hrubesch. Spekulationen über eine weitere Betreuung der U 21-Junioren weist der Trainer erst mal zurück. «Ich konzentriere mich jetzt erst mal auf die Partie gegen Italien. Über alles andere habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Abgesprochen ist die Betreuung für ein Spiel», meinte der DFB-Trainer.

Zumal Hrubesch im kommenden Jahr auch die U 20 im September bei der WM in Ägypten betreuen wird. Vorher mit dem älteren Jahrgang die EM in Schweden (15. bis 29. Juni) zu spielen, wäre eine echte Doppelbelastung. «Natürlich ist das eine reizvolle Aufgabe, aber ich weiß nicht, ob das zeitlich überhaupt geht. Das wäre schon sehr hart.»

Zunächst will der Trainer mit der Partie gegen die ebenfalls für die Endrunde qualifizierten Italiener die Vorbereitung auf die EM einläuten. «Die Spieler können eine Duftmarke setzen und sich empfehlen», sagte Hrubesch. Personell hat er den Kader nicht groß verändert. «Den ein oder anderen Spieler, der zuletzt nicht so oft dabei war, wollte ich noch einmal sehen. Ansonsten gibt es keinen Grund, den Kader total umzustellen.»

Verzichten muss der Coach auf die verletzten und angeschlagenen Sami Khedira (VfB Stuttgart), Sebastian Boenisch (Werder Bremen) und Torhüter Florian Fromlowitz (Hannover 96). Dennoch fordert er von seinem Team einen «spielbestimmenden Auftritt». «Unser Ziel ist es zu agieren, statt zu reagieren. Die Jungs verfügen über genug Qualität, um das umzusetzen», sagte Hrubesch. Schließlich sei klar: «Im kommenden Sommer wollen wir um den Titel spielen».

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