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Private Konkurrenz für die Bahn

NRW Auf den Schienen in NRW wird es immer bunter. Das bekannte Rot der Deutschen Bahn wird zunehmend aufgelockert durch Züge in blau-gelb, silber-schwarz, rot-weiß-blau und anderen Farb-Kombinationen. Sie signalisieren: Hier sind rein private Unternehmen oder solche mit kommunaler Beteiligung unterwegs. Wir listen auf, welche Bahn-Konkurrenz wo fährt und blicken in die Zukunft.

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Insgesamt sieben Privatbahnen konkurrieren in NRW mit der Deutschen Bahn.

Sieben Mal scharfe Konkurrenz für die Deutsche Bahn.

„Wenn wir 70 Prozent der Strecken in NRW behielten, hätten wir unser Ziel zunächst erreicht.“ Karl-Friedrich Rausch, Vorstand für Personenverkehr der Deutschen Bahn, ist Realist. „In keinem anderen Bundesland“, so Rausch, „ist der Wettbewerb größer als in NRW. Hier müssen wir uns besonders anstrengen.“ Der Goliath aus Berlin hat in den vergangenen Jahren auch große Strecken an die Mitbewerber verloren. Die werden ab 2009 Netze mit mehr als vier Millionen Zugkilometern im Jahr bewältigen, undenkbar in den Anfangszeiten des Wettbewerbs.100 Millionen Zugkilometer Insgesamt werden auf den rund 4700 nordrhein-westfälischen Schienenkilometern im Jahr rund 100 Millionen Zugkilometer zurückgelegt. Ein lukrativer Markt: DB Regio, die NRW-Tochter der Deutschen Bahn, überwies im vergangenen Jahr rund 770 Millionen an die Berliner Konzernmutter.  Das wird aller Voraussicht nach nicht so bleiben. 82 Prozent des NRW-Nahverkehrs wird derzeit noch von den rein roten Zügen gefahren. „Ab 2009 bedienen wir noch drei Viertel der Strecken, 2010 wird unser Anteil auf 69 Prozent sinken“, so ein Bahnsprecher. Nicht zuletzt angespornt durch den Verkehrsverbund Rhein Ruhr, der wegen seiner Ansicht nach erwiesener Vertragsverletzungen den Dienstleistungs-Vertrag mit der Bahn fristlos gekündigt und eine hohe zweistellige Millionensumme einbehalten hat, haben die Zweckverbände in NRW die Ausschreibungen beschleunigt.Preis-Leistungsverhältnis   So haben die drei Nahverkehrs-Anbieter beschlossen, bis 2014 insgesamt 18 Millionen Zugkilometer an den Anbieter mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu vergeben. Dabei sind große Strecken wie die Linie RE 4 (Aachen-Dortmund), RE 6 (Düsseldorf-Minden), die RB 42 (Essen-Münster) oder die RE 2 (Mönchengladbach-Münster). Bis zum Jahr 2017 sollen dann alle Strecken in NRW einmal ausgeschrieben sein – mitsamt allen S-Bahn-Linien im Land

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