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Prozess: Aussagen, die unter die Haut gehen

Vernachlässigte Zwillinge

Mit bedrückenden Details ist am Mittwoch am Bochumer Landgericht der "Zwillinge-Prozess" fortgesetzt worden. Zwei Ersthelfer zeigten sich immer noch schockiert über den dramatischen Zustand eines der Babys aus Recklinghausen - die Sätze von Notarzt und Sanitäter gingen tief unter die Haut.

BOCHUM

von Werner von Braunschweig

, 03.12.2015
Prozess: Aussagen, die unter die Haut gehen

Die angeklagten Eltern zum Prozessauftakt am Bochumer Landgericht. mit Verteidigerin Arabella Liedtke (l.), Verteidiger Jens Tuschhoff (M.) und Verteidiger Edgar Fiebig (r.).

"Das war der schwerste Kindernotfall, den ich je hatte", erinnerte sich der Notarzt. Er war am 19. Mai mit einem Rettungsteam zur Praxis zweier Kinderärztinnen in Recklinghausen gerufen worden, wo die angeklagten Eltern (19/26) mit den damals drei Monate alten Zwillingen aufgetaucht waren. Um ein Mädchen habe es besonders schlecht gestanden. "Für mich war sofort klar", so der Arzt: "Hier geht es um Leben und Tod."

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