Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Prozessbeginn gegen mutmaßlichen IS-Terrorhelfer nach Ostern

Wien/Ludwigshafen. Ein mutmaßlicher österreichischer IS-Terrorist mit möglichen Bezügen nach Ludwigshafen muss sich ab kommender Woche in Wien vor Gericht verantworten. Gegen den 19-Jährigen wurde Anklage wegen des Verdachts der versuchten Anstiftung zum Mord und zu einer terroristischen Straftat erhoben. Der Prozess am Wiener Straflandesgericht beginnt am 4. April, wie die Sprecherin am Dienstag mitteilte. Zunächst sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Dem Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Haft. Trotz eines Deradikalisierungsprogramms wurden in seiner Zelle Zeichnungen brennender Gebetshäuser und gewaltbereiter Glaubenskrieger gefunden.

Der Wiener mit albanischen Wurzeln soll laut Anklage im November 2016 einen damals zwölfjährigen Jungen angestiftet haben, ein Selbstmordattentat auf einem Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen zu verüben. Die funktionsfähige Bombe detonierte nicht, der Junge legte den selbstgebastelten Sprengstoffgürtel in ein Gebüsch. Der nun 13-Jährige soll im Verfahren mittels Videokonferenz befragt werden.

Verknüpft ist der Fall zudem mit einem bereits laufenden Prozess in Düsseldorf. Zwei junge mutmaßliche Helfer der Terrormiliz islamischer Staat stehen dort wegen schwerer staatsgefährdender Straftaten vor dem Richter. Ein 22-Jähriger aus Neuss soll den in Österreich Inhaftierten bei dessen Planung eines Terroranschlags auf die US-Militärbasis in Ramstein unterstützt haben. Eine 17-Jährige, mit dem der Wiener Angeklagte nach islamischen Recht verheiratet gewesen sein soll, soll mit dem Verkauf von Handys für die Männer Geld beschafft haben. Der 19-Jährige hat laut Anklage auch versucht, sie zu einem Selbstmordanschlag zu überreden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

NRW

Österreicher übernehmen deutsche Möbelkette Poco

Wien. Der österreichische Möbelhändler XXXLutz übernimmt die deutsche Möbelkette Poco. Die XXXLutz-Gruppe habe sich mit dem Handelskonzern Steinhoff entsprechend geeinigt, teilte das Unternehmen am Mittwoch im österreichischen Wels mit. Es gehe um 123 Einrichtungshäuser mit fast 8 000 Mitarbeitern mit einem Gesamtumsatz von 1,6 Milliarden Euro. Poco werde weiter als eigenständiger Bereich innerhalb der XXXLutz-Gruppe mit eigenem Management geführt. Die Zentrale bleibe im nordrhein-westfälischen Bergkamen.mehr...

NRW

Salmonellen: Hersteller ruft Geflügelsalami-Produkte zurück

Gütersloh. Ein Fleischwarenhersteller aus Gütersloh hat wegen möglicher Salmonellenbelastung zwei Geflügelsalami-Produkte zurückgerufen. Betroffen seien Marten Salametti Geflügel-Minisalamis in 100-Gramm-Packungen, die in Filialen von Aldi Süd angeboten würden (Mindesthaltbarkeit 11.5.2018, 18.5.2018), hieß es am Mittwoch auf der Website des Bundesamtes für Verbraucherschutz. Zurückgerufen wurden auch Wilhelm-Brandenburg-Geflügelsalami-Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel in 90-Gramm-Packung aus dem Angebot von Rewe (Mindesthaltbarkeit 5.6.2018).mehr...

NRW

Vanessa Mai kommt nach Verletzungspause zurück auf die Bühne

Düren. Schlagersängerin Vanessa Mai wird nach ihrer Verletzungspause zum ersten Mal wieder in Düren am Nordrand der Eifel auf der Bühne stehen. Das Konzert am 4. Mai werde als erstes nach den verletzungsbedingten Absagen wieder stattfinden, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Nach elf weiteren Auftritten bilde dann ein Auftritt in Rostock am 19. Mai den vorläufigen Abschluss von Mais Regenbogen-Live-Tournee. Am 9. Juni ist noch ein Konzert in Stuttgart angesetzt.mehr...

NRW

Hersteller ruft bundesweit Falafel- und Humuswraps zurück

Neuss. Der Neusser Lebensmittelhersteller Natsu ruft zum Schutz der Verbraucher bundesweit Wraps der Sorte „Falafel & Houmous“ zurück. „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Einzelfall kleine, durchsichtige Plastikteile im Produkt befinden“, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das Produkt ist in Rewe-Märkten unter der Marke „Rewe To Go“ zu finden. In allen anderen Supermärkten läuft der Wrap unter der Marke „Natsu“. Betroffen sind alle entsprechenden Artikel mit den Verbrauchsdaten 26. bis 29. April. „Die Kunden können die betroffenen Produkte gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben“, hieß es.mehr...

NRW

Mehr TV-Präsenz für Volleyballer: Düsseldorf feiert Premiere

Hamburg. 45 Tage vor dem ersten Aufschlag zeigen sich die Verantwortlichen der deutschen Beachvolleyball-Tour angesichts vieler Neuerungen optimistisch. „Es war der richtige Schritt, die Serie selbst zu vermarkten. Wir wollen mehr Popularisierung in Deutschland erreichen“, sagte Thomas Krohne, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes, am Mittwoch in Hamburg.mehr...

NRW

Vorwurf der Tötung des eigenen Sohnes: Vater freigesprochen

Düsseldorf/Krefeld. Ein Flüchtling aus Ghana ist in Düsseldorf vom Verdacht freigesprochen worden, seinen eigenen Sohn getötet zu haben. Im letzten Moment war eine Zeugin aufgetaucht, die das Geschehen in ein anderes Licht rückte.mehr...