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Public Viewing mit 46.000 Besuchern

EM-Fazit

Mario Balotelli ist schuld, wenn es am Ende nichts wird mit den insgesamt 50 000 Public-Viewing-Besuchern im Westpark. Nach den 11 000 Fans, die das Halbfinale der deutschen Mannschaft gegen Italien in der Sparkassen-Fankurve gesehen haben, „sind wir bei etwas mehr als 46 000 Besuchern“, sagt Veranstalter Marcus Gloria.

BOCHUM

von Von Daniel Otto

, 29.06.2012
Public Viewing mit 46.000 Besuchern

Die Italiener feiern das Tor gegen Deutschland - lange Gesichter bei den schwarz-rot-goldenen Menschen.

„Damit sind wir sehr zufrieden, die Stimmung war super und wir hatten weder technisch noch sonst irgendwelche Probleme.“ In die Lobeshymnen stimmt auch Jürgen Dieberg von der Sparkasse ein: „Das ist eine tolle Geschichte, auch abseits des Fußballs. Der Westpark ist einfach ein toller Ort und ich glaube, dass wir es geschafft haben, das vielen erstmals oder noch einmal bewusst zu machen.“ Und Gloria ergänzt: „Wir haben den Westpark als Location ganz neu entdeckt.“

Eher gering ist die Freude dagegen über den Einsatz von Pyrotechnik beim Public Viewing: „Das ist kein Spaß, sondern eine Straftat“, sagt Gloria, der sich die kleinen Pyro-Stangen erstmals von der Security zeigen ließ: „Die sind nicht größer als ein China-Böller.“ Ein Großteil der Leute, die Pyrotechnik eingesetzt haben, sei angezeigt worden: „Die machen das nicht nochmal“, so Gloria. Die Polizei bestätigte, dass es am Donnerstag im Westpark ruhig geblieben sei. „Die Leute sind traurig nach Hause gegangen“, sagt Hauptkommissar Axel Pütter. Lediglich zwei Auseinandersetzungen hätte es gegeben. Eine Anzeige musste geschrieben werden. „Alles in allem ein sehr friedlicher Abend“, so Pütter. Und 2014? „Wir würden es gerne wieder machen“, sagt Marcus Gloria. Natürlich brauche man einen Partner. Die Sparkasse will die Planung „ganz gelassen“ auf sich zukommen lassen. Schließlich finde am Sonntag noch das Finale statt – und dann seien ganze zwei Jahre Zeit.